Viele müssen Coronabußgelder zahlen

In einigen sauerländer Kommunen laufen aktuell noch Bußgeldverfahren

Die meisten Städte und Gemeinden im HSK haben an den Corona-Bußgeldern gut verdient. Allein in Arnsberg laufen 150 Verfahren, hauptsächlich wegen Verstößen gegen das Kontaktverbot. Werden sie für die Stadt entschieden, winken Arnsberg über 20.000 Euro. Gesichert haben die Kommunen im HSK bisher über 18.000 Euro eingenommen. Medebach und Hallenberg gehen allerdings leer aus, sie haben bei Verstößen nur mündliche Verwarnungen ausgesprochen.

Arnsberg könnte 20 000 Euro einnehmen

Der Bußgeldkatalog des Landes NRW sieht bei Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnungen Geldstrafen zwischen 200 Euro bis maximal 25.000 Euro vor. Im Sauerland sieht das bisher so aus (Stand 20.06.2020): Arnsberg: 150 Bußgeldverfahren laufen noch, Bestwig: 25 Verfahren laufen noch, Brilon: 2000 Euro, Eslohe: 2000 Euro, Marsberg: 3150 Euro, Medebach: kein Bußgeld verhängt, Meschede: 7600 Euro, Olsberg: 3200 Euro, Schmallenberg: Bußgeldverfahren laufen, Sundern: Bußgeldverfahren laufen, Winterberg: 2400 Euro.

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