
Die vhs Arnsberg Sundern befasst sich ab heute in einer Veranstaltungsreihe mit dem Thema Klimaschutz. Dabei sollen die Teilnehmer beispielsweise Antworten auf diese Fragen bekommen: Welche Folgen hat die Klimakrise für Bürgerinnen und Bürger in Arnsberg und Sundern? Wie kann ich dazu beitragen, die Folgen der Klimakrise – auch hier in der Region – zu reduzieren? Es geht um lokalen und globalen Klimaschutz.
Kooperaritionsveranstaltung
Bei der Kooperationsveranstaltung der Stadt Arnsberg, der vhs Arnsberg/Sundern und der Verbraucherzentrale geht es um die Ursachen der Klimakrise. Die Lage in der Region Arnsberg und Sundern soll betrachtet werden und konkrete Handlungsmöglichkeiten für Klimaschutz vor Ort vorgestellt werden.
Carsten Peters, Energieberater der Verbraucherzentrale Arnsberg und Leiter des Kurses „Lokale Klimamacher:innen“: „Wir betrachten in dem Kurs den Klimawandel vorerst grundlegend. Fragen wie beispielsweise ‘Was ist Klimawandel überhaupt?’, ‘Wodurch entsteht er?’, ‘Wie sind die Auswirkungen des Klimawandels?’, werden gemeinsam durchdacht und beantwortet. Gleichzeitig wird das globale Problem im regionalen Kontext betrachtet und der Blick auf die Folgen der Klimakrise direkt in Arnsberg, Sundern und Umgebung gelenkt.“
Klimaschützer kennenlernen
Es geht auch darum Institutionen, Vereine oder Gruppierungen, die sich in Sundern und Arnsberg für den Klimaschutz engagieren, kennenzulernen. Die „Klimagruppe“, eine Gruppe mit über 30 Mitgliedern, wird sich vorstellen, so die vhs.
Philipp Loerwald-Noeke von der Stabsstelle Nachhaltige Entwicklung bei der Stadt Arnsberg informiert die Teilnehmer über die Lage der Kommunen in Fragen des Klimaschutzes und Nachhaltigkeitsmanagements. „Beispielsweise hat der Rat der Stadt Arnsberg das Klimaneutralitätsziel beschlossen, dass die Gesamtstadt Arnsberg bis zum Jahr 2035 und die Verwaltung – im Sinne ihrer Vorbildfunktion – schon bis 2030 klimaneutral werden soll“, so Philipp Loerwald-Noeke. Um dieses Ziel als Stadt zu erreichen, sei es umso wichtiger, jede Bürgerin und jeden Bürger mit Angeboten dieser Art zu informieren, zu sensibilisieren und für diese Themen zu mobilisieren, sagt er. „Unsere Intention ist es, Bürgerinnen und Bürger zum Tun anzustiften und sie zu befähigen, bei Diskussionen –beispielsweise im Freundes- und Bekanntenkreis – notwendiges Grundlagen-Fachwissen vermitteln zu können. Ziel ist es, dass das Grundwissen weiter in die Stadt hineingetragen wird und zum Handeln motiviert“, so Loerwald-Noeke.
„Viele Teilnehmende sind jedes Mal erstaunt, wieviel man mit kleinen Maßnahmen und Gewohnheitsänderungen bereits erreichen kann, dass motiviert zusätzlich“, ergänzt Peters.
Dr. Tobias Schulte, Leiter der vhs Arnsberg/Sundern erläutert, dass der Kurs „Lokale Klimamacher:innen“ das Ziel hat, die Bürgerinnen und Bürger der Region zu vernetzen und zum Handeln zu bewegen. „Wir wollen erreichen, dass die Teilnehmenden nicht nur nach Hause gehen und sagen: „das war interessant“, sondern einen Handlungsdrang verspüren und dadurch nachhaltig etwas in der Stadt Arnsberg oder Sundern bewirken“, so Dr. Schulte.
Die Klimagruppe sei ein gelungenes Beispiel für die Vernetzung von aktiven Multiplikator:innen aufgrund der Teilnahme an einem solchen Kursmodell.