
Die Stadt Meschede hat einen Entwurf für ein neues Einzelhandelskonzept vorgelegt. Hintergrund ist unter anderem die Schließung der Lebensmittelmärkte Aldi und Rewe an der Le-Puy-Straße, direkt am Bahnhof Meschede. In den Jahren 2021 und 2022 hatten die Läden dicht gemacht. Seitdem gibt es in der Innenstadt von Meschede keine Lebensmittel-Discounter mehr. Das Einzelhandelskonzept soll Wege aufzeigen, wie die entstandene Versorgungslücke in der südlichen Innenstadt geschlossen werden kann. Heute wird es im Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Meschede vorgestellt.
Bahnschine West und Kolpingstraße am ehesten für Lebensmittelmarkt geeignet
Das Büro GMA aus Köln hat den Auftrag Ende März 2025 erhalten und sieben Potenzialflächen in der Innenstadt auf ihre Eignung für großflächige Lebensmittelmärkte untersucht. Keine der Flächen erfüllt die Anforderungen ohne Einschränkungen. Die größten Entwicklungschancen haben die Bereiche Bahnschiene West(alter Standort Rewe und Aldi) und Kolpingstraße. Das Konzept sieht zudem eine Anpassung der sogenannten Zentralen Versorgungsbereiche vor. Der Entwurf für das Einzelhandelskonzept liegt von Mitte März bis Mitte April öffentlich aus. Am 25. Juni 2026 soll der Rat Meschede darüber abstimmen.