Versorgung mit Medikamenten auf Dauer nicht gesichert

Viele Apotheker gehen in den kommenden Jahren in den Ruhestand


Die wohnortnahe Versorgung mit Medikamenten ist im Hochsauerlandkreis auf Dauer nicht gesichert. Das belegt eine Studie des Instituts für Arbeit und Technik. Rund 40 Prozent der Apotheker bei uns sind älter als 60 Jahre und gehen in den kommenden Jahren in den Ruhestand. Gleichzeitig wächst bei uns die Zahl der älteren Menschen und damit der Bedarf an Medikamenten, zeigt die Studie. Der Bedarf an Tagesdosen werde um 7,4 Prozent steigen. Apothekenbesitzer, die in den Ruhestand gehen, finden oft keinen Nachfolger. In den vergangenen 15 Jahren hat jede zehnte Apotheke im HSK für immer geschlossen, so die die Zahlen des heimischen Apothekerverbandes. Damit die flächendeckende Versorgung mit Medikamenten auch in den kommenden Jahren gesichert bleibt, müssten an den Hochschulen mehr Apotheker ausgebildet werden, fordert der Apothekerverband .

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