
Wie oft musste die Polizei im Hochsauerlandkreis im vergangenen Jahr zu Unfällen ausrücken? Die Antwort gibt es am Mittwochnachmittag bei der Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik für 2025. Ein Blick auf die vergangenen Jahre zeigt den Trend, dass es weniger Unfälle gab, im vergangenen Jahr etwa registrierte die Polizei einen Rückgang der Zahlen um 3,5 Prozent – vor allem durch weniger kleine Unfälle, bei denen nur Sachschaden entstanden war.
Weniger Verletzte & weniger Tote
Auch bei den schweren Unfällen mit verletzten Menschen oder getöteten waren die Zahlen zuletzt rückläufig. 2024 sind im HSK 1.086 Menschen bei Unfällen verunglückt, 20 weniger als ein Jahr zuvor. 837 erlitten leichte Verletzungen (-15), 239 wurden schwer verletzt (-4). Zehn Menschen wurden bei Unfällen getötet, das war einer weniger als 2023. Dieser Trend setzte sich auch 2025 offenbar fort: Letztes Jahr wurden im HSK acht Menschen bei Unfällen getötet, damit zwei weniger als ein Jahr zuvor. Vor allem im Vergleich zu früheren Jahren gab es in der Statistik deutliche Rückgänge.
Trends aus dem Vorjahr
Besonders oft betroffen von schwereren Unfällen waren und sind nach wie vor Motorradfahrer. Die Polizei hatte angekündigt, verstärkt Motorradfahrer zu kontrollieren und mit ihnen ins Gespräch zu kommen, um auf Unfallursachen aufmerksam zu machen. Auch in diesem Jahr hatte es schon schwerere Unfälle im Sauerland gegeben, etwa am Montag zwischen Brilon-Madfeld und Marsberg-Bredelar.
Weitere Trends aus dem Vorjahr waren gestiegene Unfallzahlen durch Drogeneinfluss am Steuer und mehr verletzte Kinder.