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Kanzler Merz und NRW-Innenminister Reul in Neheim
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Kanzler Merz und NRW-Innenminister Reul in Neheim
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Verkehrssicherheitstag in Neheim

Reul, Krischer und Merz sind beim Verkehrssicherheitstag dabei gewesen

Veröffentlicht: Montag, 01.06.2026 05:03

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In Neheim drehte sich am Samstag alles um Radfahr- und Verkehrssicherheit. Ein Markt der Möglichkeiten informierte über moderne Mobilität und den Schutz von Radfahrern. Mit dabei waren NRW-Innenminister Herbert Reul und Verkehrsminister Oliver Krischer, auch Bundeskanzler Friedrich Merz war spontan vorbeigekommen.

Innenminister Reul sagte, jeder könne dazu beitragen, die Verkehrssicherheit zu verbessern. Der Minister weiter: „Radfahren ist Freude für Jung und Alt, aber es verlangt auch Verantwortung. Auf zwei schmalen Rädern kann man im Straßenverkehr leicht übersehen werden. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit reicht manchmal schon aus, und aus einer schönen Fahrt wird ein schwerer Unfall. Deshalb müssen wir alle im Straßenverkehr besser aufeinander achten – egal ob auf dem Fahrrad, im Auto oder zu Fuß. Gerade bei schnellen Pedelecs gilt: Kontrolle behalten, Rücksicht nehmen und am besten einen Helm tragen.“

Verkehrsminister Oliver Krischer ergänzt: „Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, muss sich auf den Wegen in Nordrhein-Westfalen sicher fühlen. Deshalb investieren wir konsequent in bessere und sichere Radwege und werben für mehr Rücksicht im Straßenverkehr. Das motiviert noch mehr Menschen in die Pedale zu treten, ist gut fürs Klima, gut für die Städte und gut für die eigene Gesundheit.“

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Viele Organisationen vor Ort

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Vor Ort waren Polizei, Verkehrswacht, DEKRA, die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr und viele weitere Organisationen. Der HSK und die Stadt Arnsberg wurden neuer Partner der Initiative #sicherimStraßenverkehr. Im Rahmen der Veranstaltung in Neheim wurde die Beitrittsurkunde überreicht. 

Besonders gefragt waren die Mitmachangebote. Ein Fahrsimulator zeigte Besuchern die Auswirkungen von Alkohol am Steuer. Zunächst absolvierten die Teilnehmer eine kurze Fahrt im nüchternen Zustand. Anschließend wurde die Simulation auf 1,1 Promille Alkoholgehalt eingestellt. Spurhalten, Reaktionsvermögen und Einschätzung von Gefahrensituationen verschlechterten sich deutlich.

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Sicherheit von Kindern

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Ein Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der Verkehrssicherheit von Kindern. Die Polizei informierte spielerisch über Verkehrsregeln. Kinder sollten für Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert werden. Es ging darum, Kinder mit den wichtigsten Regeln vertraut zu machen und ihnen ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu vermitteln. Am Stand des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) konnten Besucher ihre Fahrräder direkt vor Ort codieren lassen. Die individuelle Kennzeichnung soll Diebe abschrecken und die Zuordnung gestohlener Räder erleichtern und so für einen besseren Diebstahlschutz sorgen.

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