
Im Hochsauerlandkreis sind die nächsten großen Schwertransporte für einen Windpark angekündigt. Diesmal in Meschede. ABOEnergy lässt heute Nacht einen Triebstrang und eine Nabe für den Windpark Remblinghausen-Süd anliefern. Die spektakulären Transporte der Rotoblätter stehen später an.
Durch die Schwertransporte kommt es in Meschede zu Verkehrsbeschränkungen. Betroffen sind die B55 zwischen der Autobahnanschlussstelle Meschede und der Antoniusbrücke, dann die L 743 Arnsberger Straße und die B55/Steinstraße. Entlang der Strecke herrscht absolutes Halteverbot. Die Schwertransporte fahren dann am Kreishaus nach links Richtung Remblinghausen bis zur Einfahrt in den geplanten Windpark gegenüber der Zufahrt „Zur Sägemühle" weiter. Um die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten, fahren die Schwertransporte ab 22 Uhr.
Die ersten Turmkomponenten sollen den Windpark in der Woche ab dem 4. Mai erreichen, kündigt ABOEnergy an.
Windpark Remblinghausen-Süd
Im Windpark Remblinghausen werden 4 Windräder gebaut. In den vergangenen Monaten sind die Standorte für den Aufbau der vier Windenergieanlagen vorbereitet worden. Hierfür sind die Fundamentgruben ausgehoben, die Stahlbewehrung errichtet und mit Beton verfüllt worden, heißt es von ABOEnergy. Im Anschluss ist der Großteil des Fundaments mit Aushub und einer Schotterschicht bedeckt worden.
Der Windpark in Remblinghausen würde so viel sauberen Strom produzieren wie rund 18.000 Haushalte verbrauchen. Das spare den Ausstoß von etwa 45.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr ein, so der Investor.