
Auch 2026 unterstützt die Stadt Olsberg nach eigenen Angaben die Neuansiedlung und Existenzgründungen im Bereich Einzelhandel und Gastronomie. Einstimmig hat der Stadtrat beschlossen, das aktuell laufende Förderprogramm für das kommende Jahr zu verlängern.
Angebot in der Stadt soll attraktiver werden
Dazu Wirtschaftsförderer Olaf Karte: „Das fördert die Nahversorgung und die Vielfalt in der Region.“ Bürgermeister Patrick Potthoff ergänzt: „Ziel ist es, das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger und auch für den Tourismus attraktiver zu gestalten.“ Konkret können Gründerinnen und Gründer bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Olsberg einen Mietzuschuss für einen Zeitraum von zwölf Monaten beantragen. Abhängig von der Größe der Gewerbefläche kann die Fördersumme bis zu 250 Euro monatlich betragen.
Vier Förderungen in diesem Jahr
Vier Anträge wurden im Jahr 2025 bewilligt: Zum einen die Gründungen des Brautmodeladens in der Ruhrstraße in Olsberg sowie einer Praxis für krankenkassenzertifizierte Kurse in der Mittelstraße in Bigge, zum anderen ebenso die zentrumsnahe Ansiedlung einer Naturheilpraxis in der Ruhrstraße sowie – als Projektversuch zum Erhalt der Nahversorgung – die Eröffnung eines Automatenstores in einem Leerstand an der Hauptstraße in Bruchhausen.
Fortsetzung des Programms
Da auch im Jahr 2026 weitere Leerstände nicht ausgeschlossen sind, hatte sich die städtische Wirtschaftsförderung für eine Fortsetzung des Förderprogramms ausgesprochen. Dem folgte nun der Stadtrat mit seinem Votum: Insgesamt 10.000 Euro – sowie 3.000 Euro für die befristete Fortsetzung der laufenden Förderprojekte – stehen im kommenden Jahr bereit.
Ein Formular für Gründerinnen und Gründer, die an einer Förderung interessiert sind, gibt es auf der Homepage der Stadt Olsberg unter www.olsberg.de in der Rubrik „Immobilien“. Für weitere Informationen steht zudem Wirtschaftsförderer Olaf Karte (E-Mail: olaf.karte@olsberg.de, Telefon 02962/982-260) bereit.