
Unbekannte Täter haben in der Nacht von Freitag auf Samstag, 1. August, an die Raststelle im Hennenohl an der Ruhr zwischen Bestwig und Velmede die beiden hölzernen Aufenthaltshäuschen aus ihrer Verankerung gerissen und umgestürzt, eins haben sie in die Ruhr geworfen. Die Gemeinde Bestwig wird Strafanzeige erstatten und setzt für Hinweise, die zu den Tätern führen, eine Belohnung von 500 Euro aus. „Vandalismus hat bei uns in der Gemeinde Bestwig keinen Platz“, unterstreicht Bürgermeister Christoph Rosenau, „und deshalb ist es uns wichtig, dass die Täter gefunden werden und sich auch juristisch verantworten müssen.“ Zum einen verursache die Beseitigung solche Schäden Kosten, so Bürgermeister Rosenau: „Das sind Steuergelder – auf diese Weise bezahlen wir am Ende alle für Vandalismus.“ Zum anderen seien Freizeiteinrichtungen wie die Raststelle an der renaturierten Ruhr mehr als nur eine „Visitenkarte“ der Gemeinde für Besucherinnen und Besucher „Auch von Einheimischen wird die Raststelle intensiv genutzt – schließlich haben wir hier ein wunderschönes Fleckchen Erde“, sagt der Bestwiger Bürgermeister.
„Die Sitzgelegenheit dient als Ruhe- und Aussichtspunkt für kleine und große Besucher“, so Alexander Böer vom Bau- und Umweltamt der Gemeinde Bestwig. Die Aufenthaltshäuschen aus der Verankerung zu reißen sei „nicht mal eben“ zu machen: „Die Sitzgruppe hat eine gute Befestigung - dafür ist schon erhebliche Gewalt notwendig.“
Höhe des Schadens noch nicht klar
Die genaue Schadenshöhe kann erst beziffert werden, nachdem das Aufenthaltshäuschen aus der Ruhr geborgen worden ist. Dafür wird das Team des Bestwiger Bauhofes einen Radlader einsetzen müssen. Bürgermeister Rosenau unterstreicht, dass Fälle von Vandalismus grundsätzlich zur Anzeige gebracht werden. Ebenso setze die Gemeinde Bestwig stets Belohnungen für Hinweise aus. Hinweise zu den Verursachern nehmen die Polizei unter Telefon 0291/90200 oder auch die Gemeindeverwaltung Bestwig entgegen.