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Um 11 Uhr heulen im Sauerland die Sirenen
© Feuerwehr Arnsberg
Sirene Breitenbruch
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Um 11 Uhr heulen im Sauerland die Sirenen

Am bundesweiten Warntag testet auch der Hochsauerlandkreis seine Warnsysteme

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Heute wird es laut im Sauerland: Schrilles Piepsen am Smartphone und Geheule auf dem Dach der Feuerwehrhäuser. Heute ist bundesweiter Warntag. Bund, Länder und Kommunen testen an diesem Tag ihre Warnsysteme. Auch der Hochsauerlandkreis macht mit. Ein funktionierendes Warnsystem kann im Ernstfall Leben retten, so der Kreis. Ziel sei es, die Technik zu prüfen und die Bevölkerung für Warnungen zu sensibilisieren. Im Hochsauerlandkreis gibt es rund 300 Sirenen.

Um 11 Uhr startet der Alarm

Um 11 Uhr heulen im Hochsauerlandkreis die Sirenen. Die Abfolge: eine Minute Entwarnung (gleichbleibender Ton), eine Minute Warnung (auf- und abschwellender Ton), dann wieder eine Minute Entwarnung. Zwischen den Signalen liegen jeweils fünf Minuten Pause. Die letzte Entwarnung ist gegen 11.40 Uhr.

Neben Sirenen kommen Warn-Apps wie NINA und das Cell-Broadcast-System zum Einsatz. Letzteres schickt Warnmeldungen direkt aufs Handy. So sollen möglichst viele Menschen erreicht werden.

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Einsatzbereitschaft für reale Gefahren bleibt bestehen

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Selbstverständlich stehe das Gesamtsystem auch während des Probealarms uneingeschränkt für reale Gefahrenlagen zur Verfügung, versichert die Stadt Arnsberg. Sollte im Ernstfall eine tatsächliche Warnung erforderlich sein, können die Katastrophenschutzbehörden jederzeit unverzüglich über MoWaS und die angeschlossenen Kanäle informieren.

Seit 2018 werden regelmäßige Warntage abgehalten, teils nur landesweit oder aber auch bundesweit. Alarmsysteme müssen zum Katastrophenfall getestet werden, Bürgerinnen und Bürger generell "sensibilisiert" werden.

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Rückmeldungen von Sauerländern zum Warntag erwünscht

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Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich aktiv am Warntag zu beteiligen und ihre Wahrnehmungen mitzuteilen. Über eine Online-Umfrage unter www.warntag-umfrage.de können Erfahrungen mit den verschiedenen Warnmitteln (z. B. Empfang der SMS, Hörbarkeit der Sirenen) weitergegeben werden. Das Feedback hilft dabei, das Warnwesen kontinuierlich zu verbessern.

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Für diese Situationen ist der Alarm vorgesehen

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Warnmeldungen sollen die Bevölkerung über Ereignisse informieren, bei denen erhöhte Aufmerksamkeit oder schnelles Handeln erforderlich ist, um rechtzeitig Maßnahmen zum Selbstschutz ergreifen zu können. Beispiele sind:

  • extreme Unwetter und deren Auswirkungen für die Bevölkerung
  • große Brände oder Explosionen
  • Chemieunfälle oder Gefahrstofffreisetzungen
  • Ausfall wichtiger Infrastruktur (z. B. Trinkwasser oder Strom)
  • Bombenentschärfungen
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