Trotz Verlusten - Brilon hält an Maria-Hilf Krankenhaus fest

Fast 3,8 Millionen Euro fehlen dem Briloner Krankenhaus zur schwarzen Null. Die Stadt sieht dringenden Handlungsbedarf.

Maria-Hilf-Krankenhaus in Brilon mit Schwesternheim
© Markus Hiegemann

Das Briloner Maria-Hilf Krankenhaus steht vor einem massiven Sanierungsprozess. Das ist das Fazit der gestrigen Briloner Ratssitzung, bei der auch der Jahresabschluss der Klinik vorgestellt wurde. Mehrere Maßnahmen sollen die Verluste von rund 3,8 Millionen Euro des vergangenen Jahres langfristig auffangen.

Gestiegene Personalkosten, sinkende Patientenzahlen und höhere Betriebsausgaben sorgen für die roten Zahlen im Jahresabschluss. Mit einem teilweisen Lohnverzicht der Mitarbeiter, einem Betriebszuschuss der Stadt und mehr Marketing soll sich die Situation im kommenden Jahr verbessern. Aber auch um einen Personalabbau werde man nicht herumkommen, so Brilons Bürgermeister Bartsch.

In den kommenden Jahren will die Stadt mit mehr Marketing und einer stärken Spezialisierung für steigende Patientenzahlen sorgen und das Krankenhaus damit wieder stabiliseren.

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