
Die Stadt Winterberg baut am Kreuzberg einen neuen Wald-Erlebnis- und Lernort. Dafür wird eine etwa zwei Hektar große Fläche genutzt, auf der die Fichten durch Trockenheit und den Borkenkäfer abgestorben sind. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt mit rund 105.000 Euro, was 70 Prozent der Gesamtkosten entspricht. Nach der nun erfolgten Förderzusage starten laut der Stadt bald die Detailplanung und die Ausschreibung der Arbeiten.
Umweltbildung im Fokus
Anders als bei einem klassischen Spielplatz steht bei dem neuen Projekt die Umweltbildung im Fokus. Kinder, Jugendliche, aber auch Familien und Gäste sollen Themen wie Waldnutzung, Artenvielfalt und Klimawandel direkt in der Natur begreifen. Laut Bürgermeister Michael Beckmann zeigt das Vorhaben, wie eine durch den Klimawandel geschädigte Fläche sinnvoll für die nächste Generation neu genutzt werden kann.
Projekt ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie
Die Umsetzung des Projekts ist in den kommenden zwei Jahren geplant. Spätestens bis Mitte 2028 soll der Erlebnisort am Kreuzberg fertiggestellt sein und für Bildungsangebote im Freien zur Verfügung stehen.
Das Vorhaben ist ein fester Bestandteil der Winterberger Nachhaltigkeitsstrategie. Die verbleibenden Projektkosten in Höhe von knapp 45.000 Euro trägt die Stadt aus eigenen Mitteln, die bereits im aktuellen Haushalt eingeplant waren.
Kitas und Schulen dürfen mitreden
Beispiele vor Ort: Um das Projekt passgenau für die junge Zielgruppe zu entwickeln, werden die örtlichen Kindertagesstätten und Schulen in den Prozess einbezogen. Sie sollen ihre eigenen Ideen und Perspektiven für die Spiel- und Lernangebote einbringen, bevor der Bau startet.