
Am späten Samstagnachmittag war die junge Frau aus Sachsen-Anhalt gemeinsam mit ihren vier Begleitern im ehemaligen Steinbruch in der Nähe der Straße am Hillenberg unterwegs. Gegen 17:15 Uhr ist die 21-jährige Frau aus Aschersleben aus bislang ungeklärter Ursache aus 15 Meter Höhe in die Tiefe gestürzt. Die Frau ist noch vor Ort verstorben. Reanimierungsversuche der Rettungskräfte blieben erfolglos. Auch ein angeforderter Rettungshubschrauber konnte der 21-Jährigen nicht mehr helfen. Das Gelände wird von verschiedenen Anbietern für Kletterkurse genutzt, zum Beispiel vom DAV Sektion Hochsauerlandkreis. Bei dem ehemaligen Steinbruch nah der B55 handelt es sich aber nicht um ein offizielles Klettergebiet, so die Soester Polizei. Sie war zunächst von einem Kletterunfall ausgegangen.
Bungee-Sprung mit Todesfolge
Ermittlungen der Polizei haben ergeben, dass es sich nicht um einen Kletterunfall handelt. Die Gruppe habe im Vorfeld eine Vorrichtung gebaut, um Bungee-Jumping durchzuführen. „Sie ist von der Spitze einer Felswand heruntergesprungen und dann gegen die Felswand geschlagen", so ein Sprecher der Polizei Soest. Die fünf Zeugen des Unfalls, die aus verschiedenen Orten in NRW kommen, sind von Notfallseelsorgern betreut worden. Die Gruppe kenne sich lose und würde sich immer wieder zum Klettern treffen, so der Polizeisprecher.