Anzeige
Todesursachen: Kreislauferkrankungen im HSK vorn
© Robert Hoetink - Fotolia
Teilen:

Todesursachen: Kreislauferkrankungen im HSK vorn

Im Hochsauerlandkreis sind im letzten Jahr die meisten Menschen an einer Kreislauferkrankung wie z.B. einer Herzinsuffizienz gestorben. Das geht aus einer Todesschein-Statistik von IT.NRW hervor.

Veröffentlicht:

Anzeige

2025 sind laut Statistik kreisweit 3.275 Menschen gestorben. Bei 981 von ihnen war eine Erkrankung des Kreislaufsystems die erfasste Todesursache. Auf bösartige Krebserkrankungen entfielen im Hochsauerlandkreis 760 Todesfälle. Erfasst wurden außerdem 294 Todesfälle durch Krankheiten des Atmungssystems und 197 durch psychische und Verhaltensstörungen. Viele dieser Todesfälle sind auf eine Demenzerkrankung zurück zu führen, so die Landesstatistiker.

NRW: Kreislauferkrankungen häufigste Todesursache

Auch landesweit standen Kreislauferkrankungen bei dem Todesursachen an erster Stelle. Nach Angaben von IT.NRW starben in Nordrhein-Westfalen 63.372 Menschen daran. Das waren 29 Prozent aller Sterbefälle. Am häufigsten sind Betroffene an einer chronischen Erkrankung der Herzkranzgefäße verstorben. Bösartige Krebserkrankungen waren mit 50.574 Todesfällen die zweithäufigste Todesursache in NRW. Auf Platz drei folgten Krankheiten des Atmungssystems mit 18.991 Todesfällen.

An psychischen und Verhaltensstörungen starben landesweit 17.440 Menschen. Bei 85 Prozent dieser Fälle waren Demenzerkrankungen die erfasste Todesursache. Das durchschnittliche Sterbealter in NRW lag bei 80 Jahren. Diese Angabe bezieht sich auf das gesamte Bundesland, nicht gesondert auf den Hochsauerlandkreis.

Die Statistik beruht auf Todesbescheinigungen. IT.NRW weist darauf hin, dass einzelne Fallzahlen zum Schutz persönlicher Daten leicht verändert sein können.

Anzeige
Anzeige
Anzeige