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Sundern tritt dem Netzwerk #sicherimDienst bei
© Stadt Sundern
Sundern tritt dem Netzwerk #sicherimDienst bei v.l.n.r.: Peggy Pide (Vorsitzende des Personalrates der Stadt Sundern), Karin Glingener (Fachbereichsleitung Zentrale Dienste), Dr. Jacqueline Bila (Bürgermeisterin der Stadt Sundern), Yvonne Schnier (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Sundern), Michael Stratmann (Kämmerer der Stadt Sundern)
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Sundern tritt dem Netzwerk #sicherimDienst bei

Schutz für Beschäftigte der Stadt Sundern: Die Stadt ist deshalb dem Netzwerk #sicherimDienst beigetreten

Veröffentlicht: Dienstag, 30.06.2026 03:38

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Mitarbeiter im öffentlichen Dienst werden immer häufiger bedroht, beleidigt oder im schlimmsten Fall auch körperlich angegangen. Seit 2023 gibt es das NRW-weite Netzwerk #sicherimDienst. Diese Initiative setzt sich für mehr Schutz und Sicherheit von Beschäftigten im öffentlichen Dienst ein. Jetzt ist die Stadt Sundern diesem Netzwerk beigetreten. Der Hochsauerlandkreis und die Städte Schmallenberg und Olsberg sind schon seit 2023 dabei.

„Wir stellen leider fest, dass unsere Mitarbeitenden immer wieder mit aggressivem Verhalten, verbalen Anfeindungen und physischen Angriffen konfrontiert sind. Unsere Beschäftigten leisten täglich engagiert und professionell ihren Dienst für die Bürgerinnen und Bürger. Sie verdienen dabei Schutz, Respekt und Wertschätzung“, sagt Sunderns Bürgermeisterin Jacqueline Bila. Der Beitritt zum Präventionsnetzwerk soll dazu beitragen, dass Beschäftigte geschützt sind und sich an ihrem Arbeitsplatz sicher fühlen können.

Gleichzeitig haben Verwaltungsleitung und Personalrat eine Grundsatzerklärung der Stadt Sundern zum Schutz der Mitarbeitenden vor Gewalt und Beleidigungen ausgearbeitet und unterzeichnet.

Die Stadt Sundern verpflichtet sich darin, ihre Mitarbeitenden durch geeignete Schutzmaßnahmen zu unterstützen und bei Gewaltvorfällen konsequent rechtliche Schritte einzuleiten. Dazu gehört auch die Erteilung von Hausverboten gegenüber Personen, die Mitarbeitende bedrohen, beleidigen oder körperlich angreifen.

Explizit wurde hier auch das Thema digitale Gewalt und Online-Mobbing aufgenommen. Eine Entwicklung, die in den vergangenen Jahren ein besorgniserregendes Ausmaß angenommen hat. Mit unsachlichen, beleidigenden und diffamierenden Kommentaren, persönlichen und gezielten Angriffen und Hetze, die einen respektvollen öffentlichen Diskurs immer mehr erschweren.

„Der Personalrat verfolgt eine strikte Null-Toleranz-Strategie. Niemand muss Beleidigungen, Aggressionen, Belästigungen und Verleumdungen im Dienst für das Gemeinwohl hinnehmen“, erklärt Peggy Pide, Vorsitzende des Personalrats der Stadt Sundern. Dieser plant auch eine interne Mitarbeiterbefragung zum Thema „Sicherheit und Gewaltprävention bei der Stadt Sundern“. Die Ergebnisse sollen helfen, weitere Schritte und gezielte Maßnahmen gemeinsam mit der Dienstelle zu erarbeiten und umzusetzen.

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