
Die Gewerkschaft ver.di macht weiter Druck auf die Autobahn GmbH. Vor dem Hintergrund der laufenden Tarifverhandlungen ruft ver.di ab heute zur Streikwoche in Tunnelleitzentralen, Autobahnmeistereien und Niederlassungen auf.
Heute sollen auch die Beschäftigten der Autobahnmeisterei in Wünnenberg den ganzen Tag ihr Arbeit niederlegen.
Durch die Streikmaßnahmen kann es zu Einschränkungen bei Streckenkontrollen, der Unterstützung bei der Unfallabsicherung sowie beim Winterdienst kommen, so ver.di. Die Autobahnmeisterei Wünnenberg ist auf der A44 für die Strecke zwischen den Anschlussstellen Diemelstadt und Geseke zuständig. Auf der A33 reicht der Zuständigkeitsbereich vom Kreuz Wünnenberg-Haaren bis nach Bielefeld. Bei der Autobahnmeisterei Wünnenberg sind über 30 Mitarbeitende beschäftigt.
Die Streikenden sind am Mittag zu einer Kundgebung in Wünnenberg aufgerufen.
Das sind die Forderungen von ver.di:
ver.di fordert in der Tarifrunde sieben Prozent mehr Gehalt für die 14.000 Beschäftigten der Autobahn GmbH des Bundes, mindestens aber 300 Euro monatlich mehr. Auch die Nachwuchskräfte sollen 300 Euro mehr im Monat erhalten, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Gewerkschaft verweist auf die rund 1.000 unbesetzten Stellen der bundeseigenen Gesellschaft und die riesigen Herausforderungen in den kommenden Jahren durch die Investitionsoffensive des Bundes und den gewaltigen Sanierungsbedarf: Diese Aufgabe sei nur mit motivierten und qualifizierten Fachkräften zu meistern, die faire Gehälter und gute Arbeitsbedingungen brauchen.