
Zur Zeit sind die Straßenbaustellen in der Winterpause. Im Frühjahr geht aber zum Beispiel der Vollausbau der B236 zwischen Hallenberg und Winterberg-Züschen weiter. Auch die Bauarbeiten zwischen Eslohe-Wenholthausen und Meschede-Berge wird fortgesetzt. Darüber hinaus baut Straßen.NRW drei neue Brücken. Durch die Baustellen kommt es zu Verkehrsbehinderungen.
Ausbau der B236 zwischen Hallenberg und Winterberg-Züschen
Nachdem bereits 2023 die Böschungsabschnitte an der Bundesstraße mit Stahlankern und Netzten gesichert werden konnten, erfolgte im Jahr 2024 die Fertigstellung der ersten 1,5 Kilometer Strecke nördlich von Hallenberg. Voraussichtlich 2026 erfolgt dann der Ausbau des nördlich anschließenden Bereichs der B236 bis zur Ortsgrenze von Winterberg-Züschen auf einer Länge von ca. 3,5 Kilometern. Hier wird insgesamt in zehn aufeinander folgenden Einzel-Bauabschnitten von je 350 Metern unter halbseitiger Sperrung gearbeitet.
Sanierung der Landesstraße bei Wenholthausen
Ab voraussichtlich März 2026 wird in vier Bauabschnitten die Fahrbahn des 4,4 Kilometer langen Abschnitts zwischen der Einmündung L839 (Mathmeckestraße) in Eslohe-Wenholthausen und dem „Berger Hammer“ in Meschede-Berge die Fahrbahn erneuert. Die Straße wird dann für den Verkehr voll gesperrt. Bis Sommer 2026 werden die Arbeiten an der Landesstraße abgeschlossen sein. Straßen.NRW investiert hier 2,6 Mio Euro.
Neubau von Brücken in Meschede-Freienohl, Sundern-Amecke und Marsberg-Padberg
L541: Arbeiten zum Ersatzneubau der Brücke über die „Rümmecke“ in
Mit dem Abbruch der Fußgängerbrücke auf der südlichen Seite sind die ersten vorbereitenden Arbeiten zum Einbau der Behelfsbrücke im Januar geschaffen. Im kommenden Frühjahr erfolgen dann die Leitungsarbeiten der Versorger. Voraussichtlich ab Frühsommer wird der Verkehr über die Behelfsbrücke geführt. Danach kann das Bauwerk teilweise abgebrochen werden. Mit dem Einbau eines Stahlbetonrahmens in Fertigbauweise wird das neue Bauwerk hergestellt. Voraussichtlich im Sommer 2027 wird die Gesamtmaßnahme abgeschlossen sein.
L686: Ersatzneubau der Brücke über die „Sorpe“ bei Sundern-Amecke
Ab Frühjahr 2026 starten die Arbeiten für den Ersatzneubau der Brücke über die „Sorpe“ im Zuge der L686. Die Erneuerung des Bauwerks aus den 1930er Jahren erfolgt unter Vollsperrung der Landesstraße im Bereich des Bauwerks. Neben der Erneuerung des Bauwerks wird der Radweg auf der Brücke und an den Anschlüssen L686 und L687 auf 2,50 Meter ausgebaut.
L716: Ersatzneubau der Brücke über die „Rhene“ bei Marsberg-Padberg
Ersatzneubau von zwei Bauwerken zwischen der Landesgrenze zu Hessen an der L716 in Marsberg-Padberg. Die Brücke über die "Rhene" ist eine Naturstein-Gewölbebrücke aus dem Jahr 1908. Im Streckenverlauf folgend wird auch der Durchlass -ebenfalls ein Natursteingewölbe- wird im Zuge der Bauarbeiten ebenso erneuert. Aufgrund der Schäden an der Brücke wird zum einen ein Neubau entstehen, der als fugenlose Tragwerkskonstruktion eingebaut wird.
Während der Arbeiten an den Ersatzneubauten, die ab Frühjahr 2026 gestartet werden sollen, wird parallel die Fahrbahn der L716 im entsprechenden Abschnitt auf einer Länge von mehr als drei Kilometern instandgesetzt.
Durch die Aufteilung der Maßnahme in zwei unterschiedliche Bauabschnitte kann während der gesamten Bauzeit die Zufahrt zur Bodendeponie Marsberg-Padberg jederzeit gewährleistet werden. Etwa sechs Monate sollen die Bauarbeiten andauern. Die Kosten für die umfangreiche Sanierung an der Landesgrenze zu Hessen belaufen sich auf etwa 2,6 Mio Euro.