
Die Sauerländer Bobpilotin Laura Nolte vom BSC Winterberg kann sich gute Medaillenchancen beim Mono- und Zweierbob ausrechnen. In diesen Disziplinen geht sie am 15./16. Februar und am 20./21. Februar im Cortina Sliding Centre ins Rennen. Bereits vor den olympischen Winterspielen konnte sich Nolte den Gesamtweltcup im Mono und Zweierbob sichern. Im Skeleton könnten zwei weitere Sauerländer Athletinnen dominieren. Hannah Neise (BSC Winterberg) und Jacqueline Pfeifer (RSG Hochsauerland) müssen am 13./14. Februar ran. Bedeutet: Innerhalb von vier Tagen kämpfen gleich drei Sauerländerinnen im Bob und Skeleton in Cortina d’Ampezzo um Gold, Silber und Bronze. Als einziger Sauerländer tritt Matthias Sommer als Anschieber im Zweier- und Viererbob an.
Gutes Abschneiden in Peking vor vier Jahren
Aus NRW gab es bei den letzten Olympischen Winterspielen vier Medaillengewinner: Skeleton-Olympiasiegerin Hannah Neise, Zweierbob-Olympiasiegerin Laura Nolte sowie die Bob-Anschieber Christopher Weber (Silber im Viererbob) und Matthias Sommer (Bronze im Zweierbob). Auch in diesem Jahr werden den nordrhein-westfälischen Athleten im Eiskanal wieder gute Chancen auf Edelmetall zugetraut. NWBSV-Präsident Hans-Jürgen Köhne zeigt sich zufrieden mit dem Aufgebot.
Wahl zur Fahnenträgerin
Laura Nolte vom BSC Winterberg stand auch zur Wahl als Fahnenträgerin der deutschen Olympioniken bei der Eröffnungsfeier der Spiele. Die Skispringerin Katharina Schmid konnte sich im Fanvoting gegen die Bobpilotin durchsetzen und führt die deutschen Athleten heute Abend, gemeinsam mit Eishockeyspieler Leon Draisaitl an. Neben allen deutschen Olympioniken haben rund 135.000 Fans bei der Abstimmung für den Fahnenträger bzw. die Fahnenträgerin mitgemacht. So viele wie noch nie bei olympischen Winterspielen