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Stadt Hallenberg warnt vor Eichenprozessionsspinner
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Stadt Hallenberg warnt vor Eichenprozessionsspinner

Im Hochsauerlandkreis breitet sich der Eichenprozessionsspinner weiter aus. Die Raupen der Falter können schwere Allegien auslösen

Veröffentlicht: Donnerstag, 30.07.2026 09:08

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Begünstigt durch den Klimawandel breitet sich der Eichenprozessionsspinner auch in den Mittelgebirgslagen des Sauerland weiter aus. Das gilt auch für Hallenberg. Die Stadt Hallenberg warnt vor den Raupen der wärmeliebenden Nachtfalter. Sie können schwere allergische Reaktionen auslösen. Eine flächendeckende Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners in Wäldern oder der freien Landschaft sei kaum möglich, so die Stadt Hallenberg. Deshalb konzentrierten sich notwendige Maßnahmen insbesondere auf Bereiche, in denen sich Menschen regelmäßig aufhalten, z.B. Grünanlagen, Spielplätze, in der Nähe von Kindergärten und Schulen oder entlang stark genutzter Wege. Dort werden befallene Bäume bei Bedarf durch Fachfirmen behandelt und die Gespinste fachgerecht entfernt.

Befall mit dem Eichenprozessionsspinner bei der Stadt Hallenberg melden

Die Stadt Hallenberg weist darauf hin, dass nicht jedes Gespinst an Bäumen vom Eichenprozessionsspinner stammen muss. Der Eichenprozessionsspinner befällt ausschließlich Eichen. Auch andere Baum- und Straucharten werden von verschiedenen Gespinstmotten oder Spinnerarten besiedelt. Diese können zwar ebenfalls auffällige Gespinste bilden, sind für Menschen und Tiere jedoch in der Regel ungefährlich. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, befallene Eichen oder einen Verdacht auf einen Befall nicht selbst zu beseitigen oder zu berühren. Wer einen möglichen Befall entdeckt, sollte den Bereich meiden und die Stadt Hallenberg mit einer möglichst genauen Ortsangabe informieren (Markus Genster Tel. 0151 152 644 18 oder m.genster@stadt-hallenberg.de).

Die betroffenen Bäume werden anschließend kontrolliert, gegebenenfalls mit Warnhinweisen versehen und sofern erforderlich, werden weitere Maßnahmen veranlasst.

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Raupen des Eichenprozessionsspinners lösen schwere Allergien aus

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Seinen Namen verdankt der Eichenprozessionsspinner den Raupen, die sich bei ihren Wanderungen häufig in langen Reihen fortbewegen, ähnlich einer Prozession. Während der ausgewachsene Falter für den Menschen ungefährlich ist, können die Raupen und ihre Gespinste erhebliche gesundheitliche Beschwerden verursachen. Die feinen Brennhaare der Raupen enthalten ein Eiweißgift, das bei Hautkontakt oder durch Einatmen zu Hautreizungen, starkem Juckreiz, geröteten Pusteln sowie in manchen Fällen zu Atembeschwerden oder asthmaähnlichen Reaktionen führen kann. Besonders problematisch ist, dass sich die Brennhaare in den Gespinsten über Jahre hinweg ansammeln und auch nach dem Verlassen der Nester ihre gesundheitsschädliche Wirkung behalten können.

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