
Türen, Fluchtwege, Brandwarnanlagen und baulicher Brandschutz: Im Jahr 2026 hat die Stadt Arnsberg an elf ihrer Schulen mehr als 70 Einzelmaßnahmen abgeschlossen. Sie tragen dazu bei, dass Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte auch im Ernstfall sicher sind.
An verschiedenen Standorten sind unter anderem Brandschutztüren erneuert oder neu gebaut worden. Darüber hinaus erhielten Türen Panikbeschläge, Fluchtwege wurden optimiert, Fluchttreppen errichtet und Kennzeichnungen für den Notfall auf den neuesten Stand gebracht.
Zusätzlich erhielten mehrere Schulen neue Brandwarnanlagen. Sie ergänzen die bestehenden Maßnahmen und sorgen dafür, dass im Ernstfall frühzeitig vor Gefahren gewarnt wird.
An diesen Schulen ist gebaut worden
Umfangreiche Baumaßnahmen sind unter anderem an der Graf-Gottfried-Schule in Neheim, der St.-Josef-Schule in Bergheim, der Regenbogenschule in Niedereimer und Schreppenberg sowie an den Grundschulen in Hüsten (Röhrschule), Holzen, Herdringen, Müschede, Voßwinkel, Bruchhausen und Moosfelde erfolgt. Teilweise waren dafür auch bauliche Anpassungen notwendig. Dazu gehörten beispielsweise Abtrennungen, Schottungen oder Veränderungen an Treppenhäusern und Rettungswegen.
„Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte müssen sich darauf verlassen können, dass sie in unseren Schulen sicher sind. Daher investieren wir regelmäßig in den Brandschutz und passen unsere Maßnahmen an die aktuellen Vorgaben und Richtlinien an. Viele dieser Maßnahmen fallen im Schulalltag kaum auf, können aber im Ernstfall Leben retten,“ erklärt Sebastian Gerke, Fachdienstleiter Gebäudemanagement der Stadt Arnsberg.
Die Arbeiten haben sich an den jeweiligen Brandschutzkonzepten und den baulichen Gegebenheiten der einzelnen Schulstandorte orientiert.
Insgesamt hat die Stadt Arnsberg in diesem Jahr 21 Mio. Euro in ihre Schulen gesteckt
Die im Jahr 2026 abgeschlossenen Maßnahmen sind Teil der kontinuierlichen Sanierung und Modernisierung der Arnsberger Schulgebäude. Insgesamt sind in diesem Jahr an 12 Schulstandorten Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von rund 21 Millionen Euro umgesetzt worden, teilt die Stadt Arnsberg mit. Dabei wurden sowohl einzelne Räume und Gebäudeteile modernisiert als auch umfangreichere Bau- und Sanierungsprojekte realisiert.
Schulinfrastuktur auf Dauer erhalten
Mit den Investitionen trägt die Stadt Arnsberg dazu bei, die vorhandene Schulinfrastruktur dauerhaft zu erhalten und die Gebäude an die Anforderungen des heutigen Schulbetriebs anzupassen. Bürgermeister Ralf Paul Bittner: "Gute Schulen sind die wichtigste Investition in die Zukunft unserer Stadt. Allein für die Jahre 2026/27 sind rund 36 Millionen Euro für unsere Schulen, Sporthallen, Schulhöfe, den OGS-Ausbau und die gesamte Bildungsinfrastruktur vorgesehen." Wichtig für das Verständnis: Die im städtischen Haushalt ausgewiesenen Beträge bilden meist nur einen Ausschnitt ab – oft die Mittel für konkrete Planungs- oder Bauabschnitte im aktuellen Doppelhaushalt. Große Schulbauprojekte sind jedoch langfristige Großprojekte, die sich über mehrere Jahre erstrecken.