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St.-Marien-Hospital Marsberg gewinnt Gesundheitspreis
© Handwerkskammer Hamburg | Rüdiger Fritsche
(BU) Stolze Gewinner des SIGNAL IDUNA Gesundheitspreises (v.l.): Prof. Dr.-Ing. David Hochmann, Leon Wösting (beide FH Münster), Ergotherapeutin Marion von Rüden (St.-Marien-Hospital Marsberg), Physiotherapeutin Kristin Schulte und Oberärztin Dr. Ulrike Sprenger (St.-Marien-Hospital Marsberg) haben in Hamburg für die Entwicklung eines selbstfahrenden Rollstuhls die Auszeichnung von Torsten Uhlig (Vorsitzender der Vorstände der Signal Iduna Gruppe) entgegengenommen.
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St.-Marien-Hospital Marsberg gewinnt Gesundheitspreis

Gemeinsam mit der FH Münster hat das Krankenhaus einen automatisch fahrenden Rollstuhl entwickelt, der soll Patienten und Therapeuten helfen.

Veröffentlicht: Dienstag, 16.12.2025 15:15

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Große Freude beim Team des Marsberger St.-Marien-Hospitals. Gemeinsam mit Vertretern der FH Münster durften Ergotherapeutin Marion von Rüden, Physiotherapeutin Kristin Schulte und Oberärztin Dr. Ulrike Sprenger in Hamburg den SIGNAL IDUNA-Gesundheitspreis in der Hamburger Handwerkskammer entgegennehmen.

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Bereits Anfang des Jahres Auszeichnung erhalten

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Der Gewinn des Deutschen Arbeitsschutzpreises Anfang 2025 war schon ein tolles Erlebnis. Dass wir nun mit einem weiteren Preis auszeichnet wurden, das ehrt uns sehr und zeigt, dass unsere Idee ein wichtiges Thema trifft“, jubelt Ergotherapeutin Marion von Rüden.

Sie und ihre ehemalige Kollegin, Physiotherapeutin Kristin Schulte, waren Ideengeberinnen und haben Leon Wösting vom Labor für Biomechatronik der FH Münster als Praxispartner dabei unterstützt, einen Aufsatz für einen Rollstuhl zu entwickeln. Dieser motorisiert den Rollstuhl und folgt geheingeschränkten Menschen mittels eines Markers spurgenau: So haben Patienten bei der Gangschule jederzeit eine sichere Sitzgelegenheit zum Ausruhen. Bisher ziehen die Therapeutinnen in gebückter Haltung einen Rollstuhl manuell nach, während sie gleichzeitig dem Patienten Halt und Stabilität geben.

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Preis für besondere Innovation

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Torsten Uhlig, Vorsitzender der Vorstände der Signal Iduna Gruppe, gratulierte in seiner Laudatio: „Es ist eine Innovation, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt – und zwar nicht nur die Patienten, sondern auch die Therapeuten. Ein Ansatz, der ebenso klug wie wirkungsvoll ist und den wir mit Stolz auszeichnen.“ Gebaut wurde der Prototyp von Leon Wösting an der FH Münster.

„Ohne die intensive Zusammenarbeit mit den beiden Therapeutinnen und ihrer praktischen Erfahrung wäre dieses beeindruckende Ergebnis nicht zustande gekommen“, freut sich Oberärztin Dr. Ulrike Sprenger, die das Projekt von Anfang an mit begleitet hat.
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Aus Prototyp soll Serienmodell werden

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Wann und ob der automatische Rollstuhl auf den Markt kommt, ist noch ungewiss. Die Entwickler suchen eine Firma, mit der sie den bisher einzigen Prototypen zur Marktreife bringen und damit für viele Einrichtungen – auch für das St.-Marien-Hospital – zugänglich machen können.

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Über den Preis

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Der SIGNAL IDUNA Umwelt- und Gesundheitspreis wird seit 1987 alle zwei Jahre von der Handwerkskammer der Stadt Hamburg vergeben. Er zeichnet Ideen und Erfindungen aus, die praxisnah die Umwelt schützen oder die Gesundheit und Sicherheit von Mitarbeitenden verbessert.

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