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SPD-Ausblick von Dirk Wiese
© Dirk Wiese
Dirk Wiese, MdB
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SPD-Ausblick von Dirk Wiese

Sommergespräch des SPD-Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese. Der 43-Jährige zieht Bilanz und blickt politisch auf das zweite Halbjahr.

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Der Sauerländer SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer Dirk Wiese hat die politische Sommerpause für Bilanz und Ausblick seiner Arbeit in Berlin und dem Sauerland genutzt. Der 43-jährige Sauerländer sieht viele Themen, die die Menschen hier vor Ort bewegen und blickt politisch auf das zweite Halbjahr.

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Wirtschaft

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"Da sehen wir natürlich, dass die Krisen sich auch bei uns durchschlagen", sagt der SPD-Politiker. Er verweist besonders auf die schwierige wirtschaftliche Lage der Sauerländer Industriebetriebe wie Martinrea Honsel und Oventrop. "Vieles, was wir momentan erleben in der Automobilindustrie ist hausgemacht durch falsche Entscheidungen bei den großen Automobilkonzernen. Aber ich glaube, dass die Automobilzulieferer eine klare Zukunftsperspektive haben. Die deutsche Automobilindustrie hat immer wieder gezeigt, dass sie hoch innovativ sein kann."

Gleichseitig sieht Dirk Wiese ein leichtes positives Wirtschaftswachstum und das Sondervermögen, das dazu beiträgt. Das Geld aus dem Wirtschaftspaket kommt im Sauerland schon zum Teil an: Die sogenannte Sportmilliarde zeigt bereits ihre Wirkung auf den Sportplätzen in Brilon-Thülen und Alme. Viele Mittel kommen jedoch erst schrittweise bei uns an; dann entscheidet jede Kommune für sich, wo die Förderung eingesetzt wird.

Unsere Unternehmen im Sauerland beschreibt Dirk Wiese als breit aufgestellt und widerstandsfähig, auch wenn der internationale Wettbewerbsdruck weiter ansteigt, besonders durch China und die USA.

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Sozialpolitik

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Dirk Wiese spricht ausführlich über geplante Reformen in den Bereichen Rente, Pflege, Krankenversicherung und Steuern. Ziel sei es, den Sozialstaat einfacher und verständlicher zu machen. Am geplanten Rentenpaket hält er weiterhin fest und spricht sich für eine faire Härtefallregelung aus, beispielsweise für Schichtarbeiter. Besonders wichtig seien dem SPD-Politiker außerdem der Schutz von langjährigen Beschäftigten sowie Reformen der Notfallversorgung und der Pflegeversicherung. Auch für die Einkommenssteuerreform will Dirk Wiese sich einsetzen.

Die Pflege sieht Dirk Wiese als eine besonders große Herausforderung an. Er betont, dass pflegende Angehörige stärker unterstützt werden müssten. Dafür sei eine engere Verzahnung von privater und gesetzlicher Pflegeversicherung nötig.

Der Ärztemangel im HSK macht dem SPD-Politiker Sorgen, besonders vor dem Hintergrund, dass das Durchschnittalter vieler Ärzte hoch ist. Gleichzeitig verweist er aber auf Bemühungen der Kommunen, um zusammen mit der Kassenärztlichen Vereinigung neue Ärzte in die Region zu holen. Als Positivbeispiel nennt er die erfolgreiche Initiative aus Schmallenberg, mit einem Video einen neuen Kinderarzt zu gewinnen. Auch in Brilon hat eine neue Kinderärztin ihre Praxis eröffnet.

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Infrastruktur

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Dirk Wiese nennt Bauprojekte an Straßen, der Bahn und auch an Radwegen als wichtige Aufgaben. "Wir investieren aktuell eine ganze Menge Geld in die Obere Ruhrtalbahn, dass wir die Strecke fit machen für die Zukunft", so Dirk Wiese. Dadurch konnten die Strecke und die Tunnel bereits saniert werden. Auch das Bahnhofsprogramm stehe kurz vor dem Abschluss.

Er bedauere das Scheitern der Röhrtalbahn, aber spricht sich als Befürworter der Almetalbahn zwischen Brilon und Paderborn aus. "Auch an der B7n bleiben wir dran und sobald die Planungen klar sind, werden wir alles dafür tun, die finanziellen Mittel bereitzustellen", so der SDP-Politiker. Außerdem betont er die LEADER-Förderung und ihre Wichtigkeit für regionale Projekte bei uns im Sauerland. Dadurch könne in die kommunale Infrastruktur, sowie in Vereine und Sportstätten investiert werden.

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Landtagswahlen in NRW

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Politisch grenzt Dirk Wiese sich klar von der AfD ab. Er sieht die Aufgabe der SDP darin, vor den Landtagswahlen im Frühjahr 2027 das Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen. Außerdem sieht Dirk Wiese die Landtagswahlen bislang als offen an und setzt auf einen bekannter werdenden Jochen Ott, der als Ministerpräsident kandidiert. Auch im Sauerland sei Jochen Ott schon mehrfach zu Besuch gewesen. Die SPD möchte besonders mit den Themen Bildung, Familienpolitik, Infrastruktur im Land und wirtschaftliche Stabilität punkten.

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