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Spatenstich für neues Feuerwehrhaus Berge/Visbeck
© Stadt Meschede
Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus für Berge und Visbeck
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Spatenstich für neues Feuerwehrhaus Berge/Visbeck

Neues Feuerwehrhaus für Meschede-Berge und Visbeck: Baustart für 4-Millionen-Euro-Projekt

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Mit dem symbolischen Spatenstich hat jetzt in Meschede der Bau des neuen Feuerwehrhauses für Berge und Visbeck begonnen. Das Gebäude am Ortsausgang von Berge in Richtung Visbeck soll voraussichtlich im vierten Quartal 2027 in Dienst gehen. Die Stadt Meschede rechnet mit Baukosten von rund 4,0 Millionen Euro.

Löschgruppen Berge und Visbeck tun sich zusammen

Nach der Fertigstellung wird das neue Feuerwehrhaus die dann fusionierte Löschgruppe Berge-Visbeck mit Ausrüstung und Fahrzeugen aufnehmen. Bürgermeister Christoph Weber bezeichnete einen funktionierenden Brandschutz als wichtige Investition in die örtliche Infrastruktur. Gleichzeitig würdigte er das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrleute: Hier setzten sich Bürgerinnen und Bürger für andere Menschen in Notsituationen ein.

Das neue Gebäude ersetzt die bisherigen Feuerwehrhäuser in Berge und Visbeck, die nach Angaben der Stadt nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprechen. Das betrifft sowohl die baulichen Voraussetzungen als auch moderne Einsatztechnik. So sind aktuelle Löschfahrzeuge zum Teil zu groß für Hallen, die vor Jahrzehnten gebaut wurden. Auch Vorgaben für Arbeitsschutz, Sanitärbereiche und Lagertechnik haben sich verändert.

In kurzer Zeit moderne Standards schaffen

Mit dem Bau setzt die Stadt Meschede zum zweiten Mal ihre Grundsatzplanung für neue Feuerwehrhäuser um - nach dem Vorbild des Feuerwehrhauses Calle-Wallen. Das Musterhaus-Konzept wurde gemeinsam von Stadtverwaltung, Freiwilliger Feuerwehr und dem Büro Weicken Architekten aus Unna entwickelt. Ziel ist es nach Angaben der Stadt, Planungszeiten zu verkürzen und im Stadtgebiet einheitliche moderne Standards zu schaffen.

Parallel zum Neubau arbeiten auch die Löschgruppen aus Berge und Visbeck weiter an ihrer Zusammenlegung. Die Zusammenarbeit laufe seit Jahren eng und freiwillig, betonen die Verantwortlichen beider Einheiten. Schon heute fahren die Feuerwehrleute gemeinsam Einsätze, üben zusammen und absolvieren gemeinsame Ausbildungen. Künftig soll das dann auch von einem gemeinsamen Standort aus geschehen.

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Das ist im neuen Feuerwehrhaus geplant

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Geplant ist ein eingeschossiges Gebäude in Hybridbauweise mit einer Grundfläche von 885 Quadratmetern. Es soll neben zwei Hallenplätzen auch Räume für Personal, Verwaltung, Fortbildung und Logistik bieten. Im Außenbereich sind ein Waschplatz und Stellplätze für die Aktiven vorgesehen. Außerdem ist an der Fahrzeughalle eine Erweiterungsoption eingeplant, zunächst in Form eines Carports. Schulungsräume soll es sowohl für die Löschgruppe als auch für die Jugendfeuerwehr geben. Nach Angaben der Stadt wird das Feuerwehrhaus in sich autark sein. Photovoltaik-Module auf dem Dach sollen nicht nur die Wärmepumpe versorgen, sondern auch den weiteren Strombedarf des Gebäudes decken.

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