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Sozialkonferenz in Winterberg
© Stadt Winterberg
v.l.n.r. Bürgermeister Michael Beckmann, Walter Hoffmann (Vorsitzender Seniorenbeirat), Jobcenterleiterin Svenja Appelhans, Isabell Hiob und Ute Freisen
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Sozialkonferenz in Winterberg

In Winterberg können Pflegende und Pflegebedürftige gemeinsam eine Kur machen. Das Angebot ist in NRW einmalig.

Veröffentlicht: Dienstag, 14.11.2023 12:48

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Das Thema Pflege stand im Mittelpunkt der Winterberger Sozialkonferenz. Es ging auch um Angebote für pflegende Angehörige. Isabell Hiob, Einrichtungsleiterin vom Landhaus Fernblick, referierte über das Thema „Pflegende stärken – Atempause für pflegende Angehörige“. Das Landhaus Fernblick bietet für pflegende Angehörige ein besonderes Angebot an. Dort kann eine Kur gemeinsam mit einem pflegenden Angehörigen durchgeführt werden. Menschen mit psychosomatischen/psychovegetativen Erkrankungen, Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems und mit Diabetes Mellitus Typ II können dort kuren. Während des Aufenthalts, der in der Regel 3 Wochen dauert, erhalten die pflegenden Angehörigen insgesamt 40-60 Therapien. Während dieser Zeit (täglich von 9 – 16 Uhr) werden die pflegebedürftigen Angehörigen betreut.

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Landhaus Fernblick mit besonderem Angebot

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„Das Landhaus Fernblick hat mit seinem Konzept der Kurangebote für pflegende Angehörige ein Alleinstellungsmerkmal. Dieses Angebot ist für pflegende Angehörige so wichtig, da die Pflege viel Kraft und Zeit in Anspruch nimmt und nicht selten neben dem Beruf und der Kinderbetreuung übernommen wird. Diese engagierten Menschen benötigen auch einfach mal Zeit für sich und ihre gesundheitlichen Bedürfnisse“, so Bürgermeister Michael Beckmann. Auch im kommenden Jahr soll es eine Sozialkonferenz geben.

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Hochsauerlandkreis bietet kostenfreie Beratung für Pflegende

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Im Hochsauerlandkreis sind immer mehr Menschen auf Pflege angewiesen. Darauf hat der Hochsauerlandkreis Anfang des Jahres 2023 reagiert und die trägerfreien und kostenfreien Beratungsangebote für Pflege, Alter und Behinderung neu aufgestellt. Bislang gab es die trägerunabhängige Pflege-, Wohn- und Behindertenberatung sowie das Beratungsangebot "ambulant vor stationär". Da bei vielen Ratsuchenden mehrere Themenkomplexe zusammenkommen, werden diese seit einigen Monaten in der Fachstelle Pflege, Alter, Behinderung gebündelt.

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Hilfe in den drei Kreishäusern

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Ein Team von sechs Beraterinnen kümmert sich in den Kreishäusern Arnsberg, Meschede und Brilon um die Anfragen. Ute Freisen, zuständig für den Bezirk Winterberg hat diese kostenfreie Beratung bei der Winterberger Sozialkonferenz vorgestellt. Die neutrale Beratung der Fachstelle ist per Telefon, zu Hause und im Gesundheitsamt Meschede möglich.


Die Fachstelle hilft:


* Menschen im Seniorenalter (u.a. individuelle Unterstützung bei einer Betreuungs- oder Pflegesituation - Betreutes Wohnen)


* Menschen mit Pflegebedarf (u.a. Beschaffung von Hilfsmitteln - barrierefreier Umbau zu Hause)


* Menschen mit körperlicher Behinderung - Mehrfach-Behinderung (u.a. Hilfen für Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung)


* Menschen mit Sinnes-Beeinträchtigung (gehörlos oder sehbehindert)


* Menschen mit chronischen Krankheiten (beispielsweise Diabetes oder Herzkrankheiten)


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