
Im Sozialausschuss in Sundern geht es heute auch um die mögliche Einbindung junger Bürgergeldempfänger. Die CDU Faktion hat einen Antrag gestellt, die rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen für eine verpflichtende gemeinwohlorientierte Tätigkeit junger Bürgergeldempfängerinnen und -empfänger in der Stadt Sundern zu prüfen.
Hintergrund:
Zum 1. Juli treten Reformen in Kraft. Der Hochsauerlandkreis hat das Projekt "Ready2Work-Jobperspektive für junge Menschen U25" entwickelt. Das Projekt läuft noch bis Ende September. Arbeitslose junge Menschen im Leistungsbezug des SGB II. werden dabei gezielt angesprochen. Ziel ist es, eine Integrationsperspektive für die jungen Menschen zu finden. Für den Bereich des Jobcenters Sundern wurden zu Beginn des Projekts 15 Personen in das Projekt aufgenommen. 14 haben das Projekt mittlerweile verlassen. Sie sind nicht mehr als arbeitslos registriert, sondern nehmen u.a. an Sprachkursen, Integrationskursen, Maßnahmen zur berufspraktischen Integration oder Arbeiten mit dem Ziel später in dem Betrieb eine Ausbildung zu machen.
Um eine kreisweit einheitliche Umsetzung des SGB II zu gewährleisten, werden alle Maßnahmen durch das Jobcenter des Hochsauerlandkreises koordiniert. Leistungen nach dem SGB II (Bürgergeld) sind bislang staatliche Hilfen zur Grundsicherung für erwerbsfähige Menschen und ihre Familien, die ihren Lebensunterhalt nicht selbst decken können. Sie dienen der Sicherung des Existenzminimums und der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt.