
Packende Rennen auf perfekt präparierten Pisten, strahlender Sonnenschein bei eisigen Temperaturen -die Bedingungen beim Snowboard-Weltcup am Poppenberghang in Winterberg am Wochenende haben Athleten und knapp 3000 euphorische Fans begeistert. Die Wintersport-Destination hat sich erneut als verlässlicher Gastgeber präsentiert. Nach zwei erfolgreichen Wettkampftagen haben Veranstalter, Sportler und Funktionäre eine rundum positive Bilanz gezogen:
„Danke Winterberg für ein weiteres gelungenes Snowboardfest. Wir - und auch die internationale Konkurrenz - haben uns erneut sehr wohlgefühlt. Wenn wir hier ankommen, ist das jedes Mal ein großes ,Hallo' zwischen den Kolleg*innen vor Ort und Snowboard Germany. In all den Jahren hat sich ein festes Event-Team - alle engagierten Helferinnen und Helfer eingeschlossen - etabliert, das gerne und gut zusammenarbeitet. Wir wollen unbedingt an unserem Weltcupfinale vor heimischem Publikum festhalten und haben daher die Weichen für weitere Heimrennen am Poppenberghang gelegt“, so der begeisterte Präsident von Snowboard Germany, Professor Michael Hölz nach dem Weltcup.
Auch 2027 soll das Weltcup-Finale wieder in Winterberg ausgetragen werden.
Perfekte Teamarbeit mit 200 ehrenamtlichen Helfern
Tourismusförderin Michaela Grötecke von der Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH betonte die Bedeutung des Weltcups für die Region: „Winterberg hat sich erneut als perfekter Gastgeber für Spitzensport präsentiert. Die Kombination aus erstklassigen Bedingungen, einem engagierten Helferteam und einer einzigartigen Atmosphäre macht diesen Weltcup zu etwas Besonderem. Wir sind stolz darauf, Teil dieser internationalen Wintersportfamilie zu sein." Der Weltcup sei jedes Jahr aufs Neue ein perfektes Aushängeschild für die Ferienwelt Winterberg mit Hallenberg. „Wir zeigen, dass unsere Mittelgebirgs-Region Wintersport kann. Wir freuen uns natürlich über die tollen TV-Bilder, die zeigen, wie schön unsere Urlaubs-Destination ist. Es lohnt sich ganzjährig, uns zu besuchen.“
Über 200 Helfer sorgen für reibungslosen Ablauf
Das Fundament des Erfolgs bildeten auch in diesem Jahr die über 200 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf und perfekte Rahmenbedingungen sorgten. Eventmanager Marius Tampier fand anerkennende Worte für das #teamwinterberg: „Unser Helferteam hat wieder Außergewöhnliches geleistet. Von der Pistenpräparation über die Betreuung der Athleten bis hin zur Zuschauersicherheit – alles lief wie am Schnürchen. Ohne dieses großartige Engagement wäre ein Event dieser Größenordnung nicht möglich. Mein herzlicher Dank gilt jedem Einzelnen, der zum Gelingen beigetragen hat."
Auch Bürgermeister Michael Beckmann zeigte sich beeindruckt von der Leistung aller Beteiligten: „Der Snowboard-Weltcup ist zu Recht eine feste Größe im Winterberger Veranstaltungskalender und ein wichtiger Wirtschafts- sowie Marketingfaktor für unsere Region. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich die gesamte Stadt hinter diesem Event versammelt. Die Bilder, die am Wochenende um die Welt gingen, zeigen Winterberg von seiner besten Seite: als schneesichere Wintersport-Destination mit Herz und Professionalität. Mein Dank gilt allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben."
Ergebnisse:
Sportlich sorgte vor allem Ole Mikkel Prantl vom WSV Königssee für Aufsehen. Der 25-Jährige holte sich am Samstag im Parallel-Slalom mit Platz sechs das beste Ergebnis seiner Karriere und setzte damit ein starkes Ausrufezeichen für die kommende Saison. Nach einer schwierigen Phase mit verpasster Olympiaqualifikation zeigte sich Prantl erleichtert und blickte optimistisch nach vorne: „Für mich war das heute das erste Rennen der neuen Saison. So bin ich in den Tag gegangen - und das ist vor allem in der Qualifikation und in der ersten Runde richtig gut gelungen." Im Viertelfinale traf er auf den späteren Sieger Sangho Lee aus Korea und riskierte alles: „Im Viertelfinale habe ich alles riskiert, bin voll ans Limit gegangen, aber Sangho Lee war heute einfach zu stark."
Einen emotionalen Moment erlebte Ramona Hofmeister vom WSV Bischofswiesen im Achtelfinale. Nach einem Fehler kurz vor dem Ziel im zweiten Qualifikationslauf traf die deutsche Ausnahme-Raceboarderin auf ihre Freundin Julie Zogg aus der Schweiz, die in Winterberg ihre Karriere beendete. „Gegen Julie hat es leider nicht gereicht. Aber ich gönne ihr das von ganzem Herzen, dass sie noch ein paar schöne Erinnerungen von ihrem letzten Rennen mitnimmt", zeigte sich Hofmeister fair und emotional zugleich. Die verletzungsbedingt erst im Januar in die Saison eingestiegene Athletin konzentrierte sich vor allem auf die olympische Disziplin Parallel-Riesenslalom: „Es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht. Das Weltcupfinale hier ist immer ein besonderer Saisonabschluss. Trotzdem bin ich froh, morgen Abend die Beine hochzulegen. Im Slalom schmerzt mein Sprunggelenk auch deutlich mehr als im Riesenslalom."