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Smart City Projekt ist abgeschlossen
© Stadt Arnsberg
Arnsberg ist eine smart city
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Smart City Projekt ist abgeschlossen

Arnsberg setzt seit 2021 digitale Projekte um

Veröffentlicht: Freitag, 03.07.2026 22:00

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Die REGIONALE 2025 und das Bundesmodellvorhaben „Smart Cities: 5 für Südwestfalen“ ist abgeschlossen. Jetzt wurde Bilanz gezogen. Seit 20 Jahren arbeitet die Region unter dem Dach Südwestfalens zusammen. Gemeinsam werden Strategien entwickelt, Leuchtturmprojekte umgesetzt und Fördermittel akquiriert, beispielsweise im Rahmen des Strukturprogramms REGIONALE 2025. Rund 150 Millionen Euro Förder- und Drittmittel wurden damit in die Region geholt und 56 Projekte umgesetzt. Zu den 6 Gesellschaftern der Südwestfalenagentur gehören auch der HSK und der Verein „Wirtschaft für Südwestfalen“ mit über 450 Unternehmen. In den vergangenen Jahren ging es u.a. um nachhaltige Stadtentwicklungsprojekte, Mobilität, Künstliche Intelligenz, Naturerlebnisse oder  Fachkräftesicherung. Unter den Projekten ist beispielsweise die digitale Unterstützung für Dorfgemeinschaften im Hochsauerland. Das Bundesmodellvorhaben „Smart Cities: 5 für Südwestfalen“. ist beendet. Fünf Kommunen darunter Arnsberg setzen digitale Tools ein für eine nachhaltige Entwicklung – etwa um Energie in Gebäuden zu sparen, Klimadaten zu bündeln oder lokale Informationen und Erlebnisse in einer App zu sammeln. Das Besondere: die „5 für Südwestfalen“ teilen ihre Lösungen mit der gesamten Region. Abgucken ist erwünscht. 

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Smart City Arnsberg

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Arnsberg war 2021 für das Modellvorhaben "Smart Cities" ausgewählt worden. Die Stadt hat 3 Mio Euro vom Bund bekommen, um ihre Zukunftsideen umzusetzen. Arnsberger konnten ihre Ideen einbringen. Es ist mittlerweile einiges umgesetzt worden.

Ende Juni wurde z.B. das Klimadashboard vorgestellt. Auf der digitalen Oberfläche werden erstmals in Echtzeit erhobene Umweltdaten – beispielsweise Temperaturmessungen aus dem Stadtgebiet – öffentlich sichtbar gemacht. Relevante Klimadaten werden über lange Zeiträume erfasst, um Veränderungen der lokalen Gegebenheiten zu entdecken. Das Dashboard ist ein konkretes Beispiel dafür, wie Smart-City-Technologien in Arnsberg zur Unterstützung von Klimaanpassung und nachhaltiger Stadtentwicklung eingesetzt werden, so die Stadt.

Im Rahmen des Smart-City-Projekts „5 für Südwestfalen“ wurden fünf neue Wetterstationen installiert, die durch zusätzliche, niedrigschwellige Umweltsensoren ergänzt werden. So seien noch genauere Aussagen zu lokalen Wetter- und Umweltbedingungen möglich. Die Daten leisten einen wichtigen Beitrag für die Klimaanpassung und Stadtentwicklung, so die Stadt. Gleichzeitig stärkten sie den Katastrophenschutz: Insbesondere mit Blick auf Hochwasserereignisse könnten Entwicklungen frühzeitig erkannt und beispielsweise für ein verbessertes Hochwasser-Frühwarnsystem genutzt werden. Die Daten werden transparent bereitgestellt. Schulen können die Informationen für den Unterricht nutzen und Klimathemen anschaulich und praxisnah vermitteln.

Mit dem neuen Open Data Portal stellte die Stadt Arnsberg einen weiteren zentralen Baustein der regionalen Datenplattform vor. Ziel ist es, möglichst viele nicht-personenbezogene Daten für die gesamte Stadtgesellschaft zugänglich zu machen – transparent, strukturiert und frei nutzbar. So wird nicht nur die Grundlage für datenbasierte Entscheidungsprozesse in Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft geschaffen, sondern auch Innovation und gesellschaftliche Teilhabe gefördert, heißt es. Offene Daten spielten eine zentrale Rolle in der Smart City: Sie ermöglichten eine informierte Öffentlichkeit, förderten kreative Anwendungen und schafften Vertrauen. Das Open Data Portal biete eine wachsende Sammlung offener Datensätze. Das Portal werde laufend erweitert und mit Inhalten befüllt – mit dem Ziel, schon bald eine breite Datenbasis zur Verfügung stellen zu können.

Ein weiterer Anwendungsfall der regionalen Datenplattform ist das Hochwasser-Monitoring. Im Rahmen des Förderprogramms wurden an mehreren Bachläufen im Stadtgebiet moderne Pegelstandsensoren installiert, die Wasserstände in Echtzeit erfassen. Kleinere Zuflüsse der Ruhr werden so genau beobachtet. Perspektivisch werden die Messdaten um Informationen zur Bodenfeuchtigkeit ergänzt und mithilfe künstlicher Intelligenz ausgewertet, um ein lokales Frühwarnsystem aufzubauen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen künftig in den Digitalen Zwilling der Stadt ein und werden auch über das Klimadashboard öffentlich zugänglich gemacht, so die Stadt. So stärke Arnsberg die datenbasierte Klimaanpassung, erhöhe die Reaktionsfähigkeit von Verwaltung und Feuerwehr und leiste einen weiteren Beitrag zu einer resilienten und nachhaltigen Stadtentwicklung.

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