
Die beiden Skeleton-Frauen Jacqueline Pfeifer (RSG Hochsauerland) und Hannah Neise (BSC Winterberg) schafften im lettischen Sigulda einen wichtigen Schritt Richtung Olympische Spiele in Cortina d‘Ampezzo. Bei den zwei Weltcup-Rennen brachten Platzierungen unter den ersten acht für beide die geforderte Olympianorm mit drei Rängen besser oder gleich Platz acht. Bereits am ersten Tag in Sigulda hatte Pfeifer als Achte die geforderte Norm geknackt, nachdem sie bereits in Cortina d’Ampezzo und in Lillehammer überzeugte.
Neise startet leicht lädiert
Neise war in beiden Rennen beste Deutsche mit Rang sechs am Donnerstag und als Fünfte am Freitag. Sie zog ein gemischtes Fazit: „Ich bin leider ein bisschen lädiert, daher war der Start nicht so gut heute. Das war ein bisschen ärgerlich, aber im Endeffekt bin ich megazufrieden. Ich habe jetzt die Olympiaquali geschafft und kann jetzt beruhigt in die Weihnachtspause gehen und die restliche Saison entspannter angehen.“
Nächster Weltcup in Winterberg
Pfeifer erklärte nach Platz acht im ersten Rennen nach Rang sieben im Zweiten: „Ich habe diese Woche einen großen Schritt vom Training in den Wettkampf gemacht. Ich fahre mit einem deutlich besseren Gefühl hier weg als sonst.“ Beim nächsten Weltcup auf ihrer Heimbahn in Winterberg will sie wieder angreifen und Platz drei im Gesamtweltcup verteidigen. Die Rennen in der EisArena starten am 29. Dezember, bis zum 2. Januar sind die besten Bob- und Skeletonfahrerinnen und -fahrer der Welt dort im Einsatz.