
Gestern war Sicherheitskonferenz im Mescheder Kreishaus. 53 Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Behörden haben über aktuelle Sicherheitsthemen und verlässliche Wege der Zusammenarbeit gesprochen.
Sicherheit ist Teamarbeit, so die Vertreter des Hochsauerlandkreises und der Kommunen, der Justiz und Staatsanwaltschaft, des Zolls, der Bundeswehr, des Technischen Hilfswerks, der Bezirksregierung und der Polizei. Landrat und Behördenleiter Thomas Grosche: "Wir wollen wissen, was die anderen beschäftigt. Wir wollen voneinander lernen. Und wir wollen gemeinsam dafür sorgen, dass die Menschen im Hochsauerlandkreis sicher leben können".
Beim Hauptzollamt Bielefeld standen illegale E-Zigaretten und die steigenden Sicherstellungszahlen in diesem Bereich im Mittelpunkt.
Anschließend stellte die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis die Dienststelle PeRisKoP vor. PeRiskoP ist ein Präventionskonzept der Polizei NRW, das darauf abzielt, schwere zielgerichtete Gewalttaten frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Die Teilnehmenden erhielten einen Einblick in deren Aufgaben und Arbeitsweise.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf verlässlichen Informations- und Meldewegen bei sicherheitsrelevanten Vorfällen in kommunalen Unterbringungseinrichtungen, heißt es. Dabei stand insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie relevante Informationen zwischen Kommunen und Polizei schnell und zuverlässig ausgetauscht werden können.
Die Themen machten deutlich, wie unterschiedlich die Herausforderungen für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sein können. Gleichzeitig verbindet sie ein gemeinsamer Faktor: Gute Zusammenarbeit funktioniert dort besonders gut, wo Ansprechpartner bekannt, Zuständigkeiten klar und Kommunikationswege eingeübt sind, heißt es.
"Sicherheit entsteht nicht allein durch Zuständigkeiten auf dem Papier. Entscheidend ist, dass wir uns kennen, miteinander sprechen und im entscheidenden Moment kurze Wege haben", so Grosche.