
Seit dem Schuljahr 2012/13 werden an der Sekundarschule Olsberg Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Zuvor mussten die getrennte Haupt- und Realschule wegen sinkender Schülerzahlen schließen. Die Sekundarschule nutzt heute beide alten Schulgebäude. Sie setzt bei ihrem Lehrangebot auf gemeinsames Lernen und Inklusion. Dafür braucht es extra Räume, etwa für differenzierten Unterricht für schwächere und stärkere Schüler sowie für den Ganztagsbetrieb. Wie groß der Raumbedarf in den kommenden Schuljahren wohl sein wird, dazu hat die Verwaltung einen Schulentwicklungsplan aufgestellt. Der war in dieser Woche Thema im Olsberger Bildungsausschuss.
Dabei ging es auch um die erwartete Entwicklung der Schülerzahlen an der Sekundarschule Olsberg. Eine Prognose sei dabei nicht immer einfach, heißt es von der Verwaltung. Allerdings waren die Schülerzahlen zuletzt gesunken, sodass die eigentlich geplante Dreizügigkeit - also drei Klassen pro Jahrgang - zuletzt nicht mehr immer erreicht werden konnte. Aus gleichem Grund musste auch der Standort Bestwig der Sekundarschule im Sommer 2024 geschlossen werden. Der Betrieb an der Sekundarschule Olsberg läuft dagegen weiter, auch weil sie die einzige weiterführende Schule im Stadtgebiet ist Deshalb ist auch der Betrieb bei "nur" zwei Klassen pro Jahrgangsstufe gesichert.
Keine Änderungen der Räumlichkeiten geplant
Der Bedarf der vorhandenen Räume werde aber langfristig weiterhin mit drei Klassen pro Jahrgang geplant, so die Verwaltung, weil zum Beispiel größere Zuwächse bei den Schülerzahlen wie zum Beispiel zuletzt nach der Flüchtlingswelle im Zuge des Ausbruchs des Ukraine-Kriegs 2022, möglich seien und entsprechend Räume vorgehalten werden müssten. Zwar könnten einige Klassen bzw. Kurse auch in kleinere Räume verlegt werden, die Aufgabe einzelner Gebäudeteile oder Etagen sei aus Sicht der Schule aber nicht möglich heißt es.