
Schwere Verkehrsunfälle haben das Wochenende im Hochsauerlandkreis überschattet.
Ein Motorradfahrer aus den Niederlanden ist am Wochenende bei Meschede bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei ist der Mann mit einer aus drei Motorradfahrern bestehenden Gruppe auf der Landstraße L740 zwischen den Mescheder Ortsteilen Frielinghausen und Höringhausen unterwegs gewesen. In einer Rechtskurve wollte ein Motorradfahrer aus dieser Gruppe ein vorausfahrendes Auto überholen. Dabei wurde er nach links aus der Kurve getragen, stieß gegen die Leitplanke, wurde von dort aus wieder auf die Straße abgewiesen und kollidierte mit einem entgegenkommenden Bus. Der 33-jährige Motorradfahrer verstarb trotz Reanimation noch an der Unfallstelle.
Die Straße war für die Rettungsmaßnahmen, die Verkehrsunfallaufnahme und die Bergungsarbeiten für rund 5 Stunden gesperrt.
Der Motorradfahrer aus den Niederlanden ist der erste Motorradfahrer, der in diesem Jahr auf den Straßen im Hochsauerlandkreis ums Leben gekommen ist. Insgesamt sind bei uns 2026 vier Menschen bei Verkehrsunfällen tödlich verletzt worden.
Zwei Mountainbiker im Bikepark Winterberg schwerverletzt
Im Bikepark Winterberg sind am Samstag innerhalb von nur einer Stunde zwei Mountainbiker verunglückt. Der erste Unfall passiert um 14:45 Uhr. Ein 49-jähriger Fahrradfahrer stürzte dort nach Angaben der Polizei mit seinem Fahrrad und verletzte sich schwer.
Bereits um 14:02 Uhr ist im Bikepark Winterberg ein 55-jähriger Fahrradfahrer mit seinem Fahrrad gestürzt. Bei dem Unfall wurde der Radfahrer auch schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber flog ihn in ein Krankenhaus.
Schwerer Verkehrsunfall zwischen Marsberg und Essentho
Ein schwerer Verkehrsunfall ist auf der Landstraße L549 zwischen Marsberg und Essentho passiert. Die Feuerwehr Marsberg musste am Vormittag eine eingeschlossene Person aus ihrem Fahrzeug befreien. Rettungsdienst, die Feuerwehren aus Marsberg, Essentho und Meerhof sowie die First Responder aus Essentho sind alarmiert worden. Zwei Autos waren in einer scharfen Kurve kollidiert. Drei Personen waren beteiligt. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und bereitete eine technische Rettung mit hydraulischem Rettungsgerät vor: Während zwei Patienten ihr Fahrzeug noch selbst verlassen konnten, war die Fahrerin eines der Unfallfahrzeuge in ihrem Auto eingeschlossen und konnte sich nicht mehr selbständig aus ihrem Auto befreien. Nachdem der Rettungsdienst alle drei Patienten erstversorgt hatte – zum Glück war niemand schwer verletzt – setzte die Feuerwehr hydraulisches Rettungsgerät ein, um die Frau aus ihrem Fahrzeug zu befreien: Nach erfolgter Öffnung der Fahrertür konnte auch sie dem Rettungsdienst übergeben werden. Die drei Verletzten kamen ins Krankenhaus Marsberg, die Polizei nahm Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Ca. 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren unter der Leitung von Wehrleiter Cyrill Stute etwa eine Stunde im Einsatz, die L549 war zwischenzeitlich voll gesperrt, berichtet die Feuerwehr Marsberg.
