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Schweinepest: Erster Verdachtsfall im HSK bestätigt
Wildschwein
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Schweinepest: Erster Verdachtsfall im HSK bestätigt

Nach dem Fund eines Wildschweinkadavers in Schmallenberg-Störmecke hat sich der Verdacht auf die Afrikanische Schweinepest(ASP) bestätigt.

Veröffentlicht: Freitag, 27.02.2026 03:53

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Für einen bei Schmallenberg-Störmecke entdeckten Wildschwein-Kadaver bestätigt sich der ASP-Verdacht. Das hat das NRW-Landwirtschaftsministerium mitgeteilt. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, hat den Verdachtsfall jetzt bestätigt. Für den Fundort galten bereits zuvor besondere Schutzmaßnahmen.

Suche mit Drohnen nach verendeten Tieren

Der Fundort des tot aufgefunden Frischlings befindet sich innerhalb der Sperrzone II, die Teile der Kreise Olpe, Siegen-Wittgenstein und Hochsauerlandkreis umfassen. Bislang gibt es keine weiteren ASP-positiven Wildschweine in der Nähe des Totfundes (Stand 26. Februar 2026). Die Suchteams der ASP-Kadaver-Suchhundestaffel des Landes sowie Einsatzkräfte des Hochsauerlandkreises suchen nun an der Fundstelle auch mit Drohnen nach weiteren verendeten Wildschweinen. 

Seit dem Erstfund eines an der Afrikanischen Schweinepest verendeten Wildschweins bei Kirchhundem im Kreis Olpe im Juni 2025 werden im Zuge eines landesweiten Monitorings erlegte und tot aufgefundene Wildschweine auf ASP-Viren untersucht. Mittlerweile sind hierbei landesweit über 37.800 Tiere negativ untersucht worden. 345 Tiere wurden positiv getestet, diese bislang alle in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein.

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Appell: Umsichtig in der Natur verhalten

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„Wir appellieren an alle, sich streng an die Schutzmaßnahmen der Allgemeinverfügungen des Hochsauerlandkreises und der Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein zu halten und sich vernünftig und umsichtig in der Natur zu verhalten“, so Ministerin Silke Gorißen. „Besucherinnen und Besucher im Wald müssen das Wegegebot einhalten. Hunde sind an der Leine im betroffenen Gebiet zu führen. Gemeinsam können wir dazu beitragen, die Afrikanische Schweinepest zu bekämpfen.“ 

An Jägerinnen und Jäger gerichtet sagte Ministerin Silke Gorißen: „Nach wie vor gilt: Je schneller der Bestand von Schwarzwild im Kerngebiet reduziert ist, umso schneller ist auch die Afrikanische Schweinepest besiegt. Die zielgerichtete Bejagung von Wildschweinen in Abstimmung mit den betroffenen Kreisen ist unerlässlich.“ 

Schon seit dem ersten Ausbruch der ASP bei Kirchhundem im Juni gelten Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest über Allgemeinverfügungen der Kreise Olpe, Hochsauerlandkreis und Siegen-Wittgenstein. Aktuell stehen der Hochsauerlandkreis, das Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung (LAVE) und das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Abstimmung über mögliche Ausweitungen der Schutzzonen.

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