
Manche Elterntaxis würden ihre Kinder am liebsten direkt vor dem Haupteingang der Schule absetzen. Um gefährliche Situationen, unübersichtliche Wendemanöver und zugeparkte Gehwege zu Stoßzeiten (morgens beim Bringen und nachmittags beim Abholen) zu unterbinden, hat zum Beispiel die Stadt Arnsberg 2024 erstmals eine Schulstraße eingerichtet. Die Erfahrungen sind gut. Deshalb soll die Sauerstraße in Alt-Arnsberg Schulstraße bleiben. Das dafür nötige Verfahren sei eingeleitet, teilte die Stadtverwaltung jetzt im Schulausschuss mit. An der Straße liegen zwei Grundschulen mit insgesamt rund 400 Schülerinnen und Schülern.
Einbahnstraßenregelungen bleiben bestehen
In der Sauerstraße dürfen montags bis freitags zwischen 7:45 und 8:15 Uhr keine Autos und Motorräder fahren. Die morgendliche Sperrung soll Kinder vor gefährlichen Situationen durch sogenannte Elterntaxis schützen. Sie war zunächst als Pilotprojekt gestartet. Damit die Schulstraße bestehen bleiben kann, hat die Stadt nun ein Verfahren zur Einschränkung der Straßennutzung eingeleitet. Abgeschlossen ist es noch nicht.
Auch zu zwei anderen Straßen gab die Verwaltung im Schulausschuss Auskunft: Die Einbahnstraße auf der Graf-Galen-Straße gilt nach einem Versuch seit dem 1. Juni 2026 dauerhaft. Diese Maßnahme ist mit der Agnes-WenkeSchule, dem Straßenbaulastträger und der Kreispolizeibehörde abgestimmt worden. Die Regelung an der Hochstraße ist ebenfalls bereits dauerhaft angeordnet; dort sind keine weiteren Maßnahmen der Straßenverkehrsbehörde nötig.