Anzeige
Schulen in Sundern werden auf Schadstoffe untersucht
© Radio Sauerland
Teilen:

Schulen in Sundern werden auf Schadstoffe untersucht

Nachdem an der Hauptschule in Sundern erhöhte PCB-Belastungen festgestellt worden sind, wird auch das Gymnasium Sundern untersucht

Veröffentlicht: Dienstag, 14.04.2026 22:00

Anzeige

Viele Schulgebäude im Hochsauerlandkreis stammen aus den 1960/70er Jahren. Häufig sind sie mit Schadstoffen belastet. Anfang des Jahres hat die Stadt Sundern über erhöhte PCB-Werte in der Hauptschule informiert. Heute berichtet die Verwaltung im Planungsausschuss über den aktuellen Stand. Das beauftragte Ingenieurbüro Dr. Stefan Henning GmbH hat erhöhte Werte vor allem in der Aussenfassade festgestellt. In den Osterferien sind weitere Materialproben entnommen worden. In den Sommermonaten sollen in der Hauptschule weitere Luftmessungen durchgeführt werden. Dazu sind Temperaturen zwischen 20 und 26 Grad notwendig.

Auch Gymnasium wird untersucht

Zur Vervollständigung der Untersuchungen in dem gesamten Gebäudekomplex wird auch das Gymnasium geprüft. Dazu sind in den Osterferien auch am Gymnasium Materialproben entnommen worden.

Nach Auswertung der Untersuchungen will die Stadtverwaltung Sundern über die Ergebnisse berichten.

Bei Bekanntwerden der erhöhten PCB-Werte hatte Sunderns Bürgermeisterin Jaqueline Bila Schüler und Lehrkräfte beruhigt."Die aktuell gemessenen Werte liegen nach jetzigem Kenntnisstand in einem Bereich, der keinen Anlass zur Sorge um die Gesundheit der Kinder und des Lehrpersonals gibt. Bei Gebäuden aus dieser Bauzeit ist grundsätzlich bekannt, dass PCB-Belastungen auftreten können". Die gemessenen Werte lägen unter dem Interventionswert, hatte Bila gesagt.

Auch die Städte Arnsberg und Brilon haben in den vergangenen Jahren Millionen Euro in die Sanierung von PCB- belasteten Schulgebäuden gesteckt.

Anzeige
Anzeige
Anzeige