
In Schmallenberg und Meschede sind zum Start ins neue Schuljahr 2026/27 an allen Schulen genügend Schulanfänger angemeldet. Die aktuellen Zahlen sind im Bildungsausschuss vorgestellt worden.
In den größten Grundschulen in der Kernstadt mit dem Teilstandort Gleidorf und in Bad Fredeburg sind soviel Schulanfänger angemeldet, dass drei Eingangsklassen gebildet werden können. In Berghausen und Oberkirchen sind es zwei, in den Grundschulen Fleckenberg und Bödefeld gibt es jeweils eine Klasse mit Schulanfängern. Voraussichtlich zum Schuljahr 2028/29(Tabelle unten) zeichne sich aber Handlungsbedarf ab, so die Schmallenberger Stadtverwaltung. Die Grundschulstandorte Fleckenberg und Bödefeld fallen laut Prognose für mehrere Schuljahre unter die Grenze für eine Eigenständigkeit von 92 und müssten Teilstandorte werden. Die Schmallenberger Stadtverwaltung will die Entwicklung im Blick behalten und rechtzeitig alle schulrechtlich möglichen Handlungsoptionen darlegen, abwägen und zur politischen Beratung vorlegen. Alle Beteiligten, wie Schulleitungen, schulische Gremien, Elternschaft, Ortsvorsteher, örtliche Stadtvertreter, Schulaufsicht etc. mit in den Prozess einbinden.
Mit Blick auf die einzuhaltenden Fristen bei schulorganisatorischen Maßnahmen sei aus heutiger Sicht eine Beratung hierzu im 1. Halbjahr 2027 realistisch.
Schulanfänger in Meschede
Auch in Meschede liegen die Zahlen der Schulanfänger für das kommende Schuljahr vor. 320 Kinder sind an den fünf Grundschulen für die 1. Klasse angemeldet worden. Die meisten starten ihr Schulleben an der Mariengrundschule im Mescheder Norden und in der Schule unter dem Regenbogen. Dort können jeweils vier Eingangsklassen gebildet werden.
