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Ein Polizist nutzt Handschellen zur Festnahme (Symbolbild). 
Bei Verwendung in Social Media muss die Bildquelle am Bild genannt werden; bei Verwendung als Nachrichtenbild spielt das System diese automatisch mit aus.
© abr68/Fotolia.com
Ein Polizist nutzt Handschellen zur Festnahme (Symbolbild). Bei Verwendung in Social Media muss die Bildquelle am Bild genannt werden; bei Verwendung als Nachrichtenbild spielt das System diese automatisch mit aus.
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Schüsse aus Auto mit Sauerländer Kennzeichen

Mit einer Softairpistole soll ein Mann in Richtung von Passanten geschossen haben. Er wurde vorläufig festgenommen.

Veröffentlicht: Dienstag, 10.03.2026 14:31

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Zu der Tat kam es nach Polizeiangaben am Montagnachmittag (9. März) in Korbach. Gegen 15 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass aus einem Auto mit HSK-Kennzeichen in der Flechtdorferer Straße mit einer Pistole in Richtung von Passanten gezielt und geschossen worden sein soll.

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Auto konnte angehalten werden

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Die sofort eingeleitete Fahndung der Polizei mit mehreren Streifen- und Zivilwagen führte zum Erfolg. Das beschriebene Auto konnte zunächst festgestellt werden, dabei hielt der Beifahrer eine Waffe aus dem Fenster und zielte in Richtung einer Radfahrerin. In der Straße An der Kalkmauer konnte das Fahrzeug schließlich angehalten und kontrolliert werden. Im Auto befanden sich drei Personen. Die Polizisten nahmen sie mit auf die Wache, um ihre Personalien festzustellen.

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Verdächtiger soll auch in Richtig Mädchen geschossen haben

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Im Fußraum des Autos auf der Beifahrerseite konnte die Tatwaffe, eine Softairpistole, aufgefunden und sichergestellt werden. Bei dem Tatverdächtigen, der auf dem Beifahrersitz saß, handelte es sich um einen 30-Jährigen aus Korbach. Nach bisherigen Erkenntnissen soll mit der Softairpistole auch in Richtung einer 13-Jährigen geschossen worden sein. Das Mädchen wurde dabei nicht verletzt und nach einer Erstbefragung in die Obhut ihrer Mutter übergeben.

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Ermittlungen wegen versuchter Körperverletzung

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Gegen den 30- jährigen Korbach wird nun wegen versuchter Körperverletzung ermittelt. Die sichergestellte Softairpistole wird untersucht, abhängig vom Ergebnis wird zudem wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Auf jeden Fall handelt es sich dabei aber um eines sogenannte Anscheinswaffe, daher wird mindestens ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

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Spielzeugwaffen könnten für echt gehalten werden

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Die Polizei macht im Zusammenhang mit dem Polizeieinsatz am Montag nochmals auf die Gefahren aufmerksam, die der Umgang mit sogenannten Anscheinswaffen mit sich bringen kann. Diese Imitate sind oftmals nicht sofort als "Spielzeugwaffen" zu erkennen. Die Polizei muss im Einsatz zunächst davon ausgehen, dass es sich um echte und somit gefährliche Waffen handelt.

Da die Polizei aus Gründen der Gefahrenabwehr und zum Schutz Dritter sofort einschreiten muss, können unbedachte Handlungen des Waffenträgers im schlimmsten Fall einen polizeilichen Schusswaffengebrauch auslösen. Zudem werden andere Menschen stark verunsichert oder gar verängstigt.

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