Anzeige
Schmallenberg: Neue Rettungswache in Gellinghausen
© Hochsauerlandkreis
Die Stadt Schmallenberg erhält in Gellinghausen eine moderne Rettungswache. Mit dem symbolischen Spatenstich wurde der Baubeginn jetzt gesetzt, v.l.: Thorsten Minker (FD 38, Kreiseigene Rettungswachen, Ortsvertreterin, Bürgermeister Burkhard König, Landrat Dr. Karl Schneider, Projektsteuerer Rüdiger Mokinski ( Büro GBM), Fachbereichsleiterin Ordnung, Verkehr und Gesundheit Anja Menne und Marcus Radmacher, Fachdienstleiter Rettungsdienst/Feuer- und Katastrophenschutz.
Teilen:

Schmallenberg: Neue Rettungswache in Gellinghausen

Der Spatenstich in Gellinghausen ist Teil des Modernisierungskurses in der Notfallrettung für den Hochsauerlandkreis. Die ebenerdige Wache in Gellinghausen wird eine Nutzfläche von 405 Quadratmetern haben. 

Veröffentlicht: Samstag, 26.07.2025 06:22

Anzeige

Landrat Dr. Karl Schneider und Bürgermeister Burkhard König haben mit dem symbolischen Spatenstich den Bau der Rettungswache am neuen Standort in Gellinghausen eingeleitet. 120 Quadratmeter entfallen auf zwei Garagen. Es entstehen drei Ruheräume für Sanitäter und Notarzt, ein Büro, ein Wachenraum sowie ein Aufenthaltsraum. Dazu kommen noch Nebenräume wie Umkleiden, Lager, Duschen und Sanitär- wie Technikräume. Abgerundet wird der Bau durch ein begrüntes Dach mit Photovoltaik-Anlage. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 1,43 Mio. Euro, so der Hochsauerlandkreis. Die Fertigstellung ist für 2026 geplant, heißt es.

Anzeige

Notärztliche Versorgung ausbauen

Anzeige

Die neue Rettungswache ist Teil von insgesamt sieben geplanten Rettungswachen, die die notärztliche Versorgung bei uns im Sauerland verbessern sollen. Besonders im östlichen Hochsauerlandkreis brauchen die Rettungsdienste oft länger als zwölf Minuten, um zu einem Notfalleinsatzort zu kommen. Die neuen Rettungswachen sollen die Anfahrtszeiten verkürzen. Die Planungen dafür laufen seit Längerem. Geplant sind die neuen Wachen in Brilon, Hallenberg, Medebach, Meschede, Winterberg, Schmallenberg-Gleidorf und eben in Gellinghausen. Baubeginn für weitere Wachen in den anderen Sauerländer Städten und Gemeinden soll im Herbst 2025 sein.

Stand jetzt gibt es sieben Rettungswachen des Hochsauerlandkreises mit zwei Nebenwachen: Meschede mit Nebenwache Eslohe, Sundern, Bad Fredeburg, Brilon, Marsberg, Olsberg und Winterberg mit Nebenwache Medelon. Insgesamt arbeiten über 160 Rettungsdienstkräfte im Schichtdienst in den Rettungswachen des Hochsauerlandkreises.

Anzeige
Anzeige
Anzeige