
Die Sauerlandklinik Hachen baut ihre Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin weiter aus. Es gehe um die Zukunft der neuroimmunologischen Versorgung, heißt es. Zum Monatsanfang kam Noah Maria Werner als neuen Assistenzarzt nach Hachen.
„Mit seinem Eintritt erweitern wir nicht nur unser ärztliches Team, sondern stärken gleichzeitig die
Kooperation mit der Klinik für Neurologie der Universitätsklinik Münster um Prof. Dr. Sven Meuth,
PD Dr. med. Marc Pawlitzki und Dr. med. Lars Masanneck“ so der Geschäftsführer André
Kampmann.
Seit 2 Jahren immer engere Kooperation
Bereits in den vergangenen zwei Jahren sei aus der Zusammenarbeit eine enge wissenschaftliche
Kooperation entstanden. Mit dem Start von Noah Maria Werner beginnt nun erstmals ein Arzt
ein strukturiertes neuroimmunologisches Curriculum innerhalb dieses gemeinsamen Rahmens.
Die Kooperation verfolgt das Ziel, spezialisierte klinische Versorgung, universitäre Neurologie
und strukturierte ärztliche Weiterbildung noch enger miteinander zu verzahnen, heißt es. Insbesondere im Bereich der Neuroimmunologie und der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Multipler Sklerose sehen beide Einrichtungen großes Potenzial in einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen Spezialkliniken und universitären Zentren.
Aufbau eines MS-Versorgungsnetzes
Langfristig sehen die Kooperationspartner als gemeinsames Ziel den vollständigen Aufbau eines
„Integrierten MS-Versorgungsnetzes zwischen der Sauerlandklinik Hachen und der Klinik für
Neurologie des Universitätsklinikums Münster“.
„Unser Ziel ist es, Versorgungspfade weiter zu optimieren, Wissen effektiv zu bündeln und die
Behandlungsqualität nachhaltig zu verbessern“, so der ärztliche Direktor und Chefarzt der
Sauerlandklinik Hachen, Dr. med. Markus Heibel MBA.
Auch PD Dr. med. Marc Pawlitzki betont die Bedeutung der Zusammenarbeit:
„Die intersektorale Versorgung von Patientinnen und Patienten mit entzündlichen Erkrankungen
des Nervensystems wie der Multiplen Sklerose gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Behand
lung wird komplexer, gleichzeitig stehen wir vor strukturellen Herausforderungen im Gesund
heitssystem. Umso wichtiger ist es, neurologische Expertise flächendeckend verfügbar zu machen
und die Zusammenarbeit zwischen Klinik, Praxis und weiteren Versorgungsstrukturen gezielt zu
stärken.“
Mit der gemeinsamen Initiative soll nicht nur die medizinische Versorgung weiter gestärkt, sondern auch die Ausbildung zukünftiger Fachärztinnen und Fachärzte im Bereich der Neuroimmunologie gezielt gefördert werden.