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Die Deponie Lattenberg zwischen Arnsberg-Oeventrop und Hirschberg soll voraussichtlich bis 2020/21 vollständig abberäumt werden. Sie ist abgesichert und droht abzurutschen.Die vom Abrutschen bedrohte Deponie Lattenberg ist vollständig abgeriegelt, zahlreiche Wanderwege in der Umgebung gesperrt.
© Radio Sauerland
Die Deponie Lattenberg zwischen Arnsberg-Oeventrop und Hirschberg soll voraussichtlich bis 2020/21 vollständig abberäumt werden. Sie ist abgesichert und droht abzurutschen. Die vom Abrutschen bedrohte Deponie Lattenberg ist vollständig abgeriegelt, zahlreiche Wanderwege in der Umgebung gesperrt.
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Sauerland: Zellstoffdeponie soll abgetragen werden

Die Zellstoffdeponie am Lattenberg in Arnsberg-Oeventrop gefährdet seit Jahrzehnten die Umwelt. Jetzt wird soll sie zurückgebaut werden.

Veröffentlicht: Mittwoch, 24.09.2025 02:12

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Abrutschende Materialien, Sickerwasser, schlammförmige Muren - die Zellstoffdeponie am Lattenberg bei Arnsberg-Oeventrop ist nicht standsicher. Die Materialien, die zwischen 1967 und 1987 abgeladen worden sind, gefährden die Natur im Arnsberger Wald. Das ist seit Jahren bekannt. Jetzt tut sich etwas im Hinblick auf einen dauerhaften Rückbau. Der Sanierungsplan wird heute im Bezirksausschuss Freienohl vorgestellt. Die anfallenden Arbeiten werden jetzt ausgeschrieben. Die Stadt Meschede begrüßt die geplante Maßnahme grundsätzlich, da hiermit eine endgültige und nachhaltige Lösung für die Altablagerung gefunden wird. Nachteilig sei der lange, im worst case extrem lange Zeitraum der Maßnahme. Im besten Fall ist der Abtransport in 10 Jahren erledigt, wenn die Entsorgungsbetriebe ihr Kapazitäten nicht aufstocken, könnte es erheblich länger dauern die Abfälle abzutransportieren.

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Sanierungsplan

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Der Sanierungsplan liegt jetzt vor. Zuständig für den Rückbau der Zellstoffdeponie ist das Land NRW. Der Plan umfasst die technische Durchführung des Rückbaus, Entsorgungs- und Verwertungswege sowie Maßnahmen zum Arbeits- und Anwohnerschutz. Die Masse der zu entsorgenden Abfälle wird auf etwa 240.000 Tonnen geschätzt. LKW müssen das Material abtransportieren.

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Auswirkungen auf Anwohner und Erholungssuchende

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Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über die Landesstraße von Oeventrop nach Hirschberg in Höhe des Rastplatzes „Fahne“. Der Plackweg wird im Zweirichtungsverkehr ausgebaut, um Lkw-Begegnungen zu ermöglichen. Die Abfahrt erfolgt über den gesamten Plackweg bis zur Landesstraße zwischen Hirschberg und Meschede (B 55). Für Radfahrer und Spaziergänger bedeutet dies eine Einschränkung der Erholungsfunktion in diesem Bereich.

Da es sich um eine Sanierungsmaßnahme nach Bodenschutzrecht handelt, die die Wiederherstellung der ursprünglichen Nutzung (Wald) zum Ziel hat, stimmt das Vorhaben mit den planungsrechtlichen Vorgaben überein. Die Stadtverwaltung Meschede sei als Bauaufsichtsbehörde sowie als Straßenverkehrsbehörde in das Verfahren eingebunden, heißt es in der Vorlage zum Bezirksausschuss.



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