
Knapp 400 Geflüchtete lebten Anfang September in der Gemeinde Eslohe. So steht es in einer aktuellen Statistik der Verwaltung, die am Dienstag Thema im Sozialausschuss ist. Im Vergleich zum Ende des letzten Jahres ist das ein Rückgang um gut sechs Prozent. Seitdem sind die Zahlen immer weiter zurückgegangen. Dadurch waren Anfang September 131 Plätze in Unterkünften der Gemeinde frei.
Olsberg schließt Unterkunft
Ob künftig einzelne Unterkünfte abgegeben oder anderweitig genutzt werden, steht in Eslohe noch nicht fest. In Olsberg dagegen ist seit Ende August klar, dass das frühere Schullandheim in Wulmeringhausen zum 31. Oktober als Flüchtlingsunterkunft aufgelöst wird, weil sich die Unterbringungssituation laut Verwaltung in der Stadt so weit abgemildert hat, dass diese Gemeinschaftsunterkunft nicht weiter benötigt wird. Zuletzt lebten dort noch 15 Menschen, die auf andere Unterkünfte verteilt werden.
Neubau in Neheim – Heute Infoveranstaltung
Dennoch werden in den Städten und Gemeinden im Sauerland weiter Unterkünfte für Geflüchtete benötigt, so auch in Arnsberg: Die Stadt plant deshalb den Neubau einer Unterkunft im Schleifmühlenweg in Neheim. Der Neubau soll den maroden Altbau ersetzen, der seit längerer Zeit nicht mehr genutzt werden kann. Geplant ist ein Gebäude mit geschlossenen Wohneinheiten. Es soll im Gegensatz zu sogenannten Sammelunterkünften den Bewohnerinnen und Bewohnern eine wohnungsähnliche Unterbringung mit mehr Privatsphäre bieten, so die Stadt, die am Dienstagabend ab 18 Uhr in den Räumen des Jobcenters (Lange Wende 42 in Neheim) über die Neubaupläne informiert.