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Sauerland: Neues Fahrzeug zur Brandbekämpfung
© Hochsauerlandkreis
Philipp Schulte, Sachbearbeiter Technik im Sachgebiet „Operative Dienste, Leitstelle und Technik“ Michael Schlüter, Sachgebietsleiter „Operative Dienste, Leitstelle und Technik“ und stv. Fachdienstleiter „Rettungsdienst, Feuer- und Katastrophenschutz“ und Bernd Krause, Sachgebietsleiter „Feuer- und Katastrophenschutz“ und Kreisbrandmeister nehmen das neue Wechselladerfahrzeug in den Dienst auf.
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Sauerland: Neues Fahrzeug zur Brandbekämpfung

Ein neues Wechselladerfahrzeug soll die freiwilligen Feuerwehren im Hochsauerlandkreis unterstützen.

Veröffentlicht: Freitag, 02.08.2024 09:47

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32 Tonnen schwer mit 470 PS - das ist das neue Wechselladerfahrzeug im Fuhrpark des Zentrums für Feuerschutz und Rettungswesen im Hochsauerlandkreis. Damit wird der Kreis die Freiwilligen Feuerwehren in den Städten und Gemeinden unterstützen. Bei der Brandbekämpfung kann der Behälter auf dem Fahrzeug komplett mit Löschwasser gefüllt werden. Auch auf schwierigstem Gelände ist der Wechsellader durch Allradantrieb und Einzelbereifung wendig. Außerdem hat er für länger dauernde Einsätze ein eigenes Notstromaggregat eingebaut. Der Hochsauerlandkreis bindet das Fahrzeug auch in seine Katastrophenschutzkonzepte bei Hochwasser- und Unwetterlagen ein. Der Wechsellader hat 273.000 Euro gekostet.

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Lieferkettenprobleme sorgen für lange Wartezeit

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Bereits im Jahr 2021 musste der Hochsauerlandkreis aufgrund eines Totalschadens eines bei der Freiwilligen Feuerwehr Arnsberg-Neheim stationierten Wechselladerfahrzeugs die Beschaffung eines geplanten Neufahrzeugs vorziehen, um alle Einsatzkonzepte wieder planmäßig bedienen zu können. "Die Situation auf dem Sonderfahrzeugmarkt lässt aufgrund der anhaltenden Lieferketten-Probleme keine kurzfristigen Neu- oder Ersatzbeschaffungen mehr zu, daher konnte das neue Wechselladerfahrzeug erst jetzt, rund zweieinhalb Jahre nach der Bestellung, in Dienst gestellt werden", erklärt Brandrat Michael Schlüter, Leiter des Sachgebietes "Operative Dienste, Leitstelle und Technik" beim Hochsauerlandkreis. "Bei laufenden Beschaffungen von Großserien, wie sie für unseren Rettungsdienst erforderlich sind, haben wir daher bereits auf die Vergabe von Rahmenlieferverträgen umgestellt, um den nicht kalkulierbaren Unwägbarkeiten des Marktes entsprechend begegnen zu können", so Schlüter weiter.

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