
Damit der Friseurberuf attraktiver wird, Fachkräfte gehalten und die Ausbildungsbedingungen verbessert werden, gibt es für Friseure und Azubis in der Branche mehr Geld. Ein ausgebildeter Friseur bekommt nun zwischen 14,60 und 19,04 Euro die Stunde, je nach Vergütungsklasse. Für Azubis steigt der Lohn im ersten Lehrjahr von 750 auf 785 Euro. Im dritten Lehrjahr gibt es jetzt 1065 Euro. Wer bei Prüfungen besonders gut abschneidet, wird belohnt. Es gibt Leistungsprämien für Gesellenprüfungen. Für besonders gute Ergebnisse in der Gesellenprüfung Teil 1 erhalten Auszubildende künftig eine Prämie, die als Zusatzvereinbarung zum Manteltarifvertrag geregelt wird:
- ab 75 Punkten: 75 €
- ab 81 Punkten: 100 €
Rund 300 Betriebe im HSK
Aktuell gibt es kreisweit rund 300 Betriebe inclusive Barbershops. An den Berufskollegs in Arnsberg und Olsberg werden Friseure ausgebildet. Zuletzt war das Interesse an dem Beruf wieder gestiegen. Auch immer mehr Männer lernen das Friseurhandwerk. Vor allem ältere Menschen mit schmaler Rente und Familien mit Kindern würden zunehmend an Friseurbesuchen sparen, so Brancheninsider. Jeder der Haare schneidet, benötige eine Ausbildung. Es muss in den Läden nicht immer ein Meister vor Ort sein. Er oder sie muss aber in 5 Minuten dort sein können, heißt es.