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Sauerland: Kommunen verbessern Katastrophenschutz
© Stadt Schmallenberg
Im Krisenfall gibt es in Schmallenberg Notfallinfopunkte auch in den Dörfern
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Sauerland: Kommunen verbessern Katastrophenschutz

Die Stadt Schmallenberg hat für große Schadensereignisse oder Katastrophenlagen

Veröffentlicht: Donnerstag, 13.11.2025 08:10

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In Schmallenberg gibt es jetzt Notfallinfopunkte und Notfall-Leuchttürme. Sie sollen helfen, wenn bei Katastrophen Strom, Telefon oder Internet ausfallen. Notfallinfopunkte sind Feuerwehrgerätehäuser, die als Anlaufstellen dienen. Sie sind mit einem roten Schild „Notfallinfopunkt“ gekennzeichnet. Dazu gehören die Gerätehäuser in Fleckenberg, Lenne, Dorlar, Gleidorf, Berghausen, Bracht, Felbecke, Bödefeld, Kirchrarbach, Oberhenneborn, Oberkirchen und Niedersorpe. Diese Punkte sind nur bei größeren Schadenslagen besetzt. Im Alltag gelten weiterhin die Notrufnummern 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst sowie 110 für die Polizei.

Zusätzlich gibt es Notfall-Leuchttürme in Schmallenberg, Bad Fredeburg, Niederberndorf, Westernbödefeld, Grafschaft und Nordenau. Diese Standorte verfügen über eine Notstromversorgung und eine krisensichere Infrastruktur. Sie werden im Katastrophenfall durch Einsatzkräfte der Feuerwehr besetzt und bieten zusätzliche Möglichkeiten, wie zum Beispiel das Absetzen von Notrufen, wenn kein Telefonnetz mehr funktioniert, Anforderung von Hilfe oder Meldung von Notfällen, Erhalt wichtiger Informationen und Handlungsempfehlungen der Katastrophenschutzbehörden und Treffpunkte und Unterstützung für hilfebedürftige Personen. Mit diesem Konzept stärke die Feuerwehr Schmallenberg die Sicherheits- und Krisenvorsorge in der Region – damit im Ernstfall schnelle Hilfe, Information und Orientierung gewährleistet sind, so die Stadt Schmallenberg.

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Hochwasserkatastrophe im Ahrtal war der Auslöser für Maßnahmen im Krisenfall

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Nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal 2021 waren die Kommunen aufgerufen, sich besser auf eine mögliche Katastrophe vorzubereiten. Für den Hochsauerlandkreis gibt es ein Katastrophenschutzkonzept. Das sieht u.a. Feuerwehrhäuser in den Städten und Gemeinden als Notfalltreffpunkte vor. Allein Arnsberg hält 15 Notfalltreffpunkte in der Stadt bereit. Sie sind zu Fuß zu erreichen. Dort gibt es Funktechnik, ein Erste-Hilfe-Paket und es ist hell und warm. Auch in den anderen Städten und Gemeinden im Sauerland sind Feuerwehrhäuser im Krisenfall die Anlaufpunkte.

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