Sauerland: Hilfe für Betroffene

Immer mehr Menschen leiden unter psychischen Erkrankungen, auch im HSK.

© Pressestelle HSK

Immer mehr Menschen leiden unter psychischen Erkrankungen, auch im HSK. Fast eine Milliarde Menschen sind weltweit betroffen und mit ihnen Angehörige, Arbeitgeber, Nachbarn. Auch im HSK ist dieser Anstieg klar zu spüren, einhergehend mit einer immer schwierigeren Versorgung, bedingt durch Fachkräftemangel und einer teilweise Unübersichtlichkeit der Angebote, so die Kreisverwaltung in Meschede. Der Gemeindepsychiatrische Verbund (GPV) will durch ein neues Netzwerk bereits bestehender und neu hinzukommender Angebote Hilfe bieten.


Das Sachgebiet Gesundheits- und Versorgungskoordination des Gesundheitsamtes des Hochsauerlandkreises seit Mai 2022 eine Stelle zur Förderung und Verankerung eines GPV.. Das Projekt wird bis Ende 2024 vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Ziel des Verbundes ist die verbesserte Vernetzung der Akteure über die gesamte Versorgungskette hinweg, um für die betroffenen Menschen eine Verbesserung im Hinblick auf den Krankheitsverlauf, die Lebensqualität und die gesellschaftliche Teilhabe zu erreichen.

Landrat: "GPV ist eine kompetente Strategie"

"Ich bin überzeugt davon, dass der Aufbau eines Gemeindepsychiatrischen Verbundes eine kompetente Strategie ist", so Landrat Dr. Karl Schneider. Im Frühjahr soll die Kooperationsvereinbarung mit allen Akteuren verabschiedet werden. Danach könnten verschiedene Maßnahmen umgesetzt werden.

Weitere Informationen:

Die Verankerung des Gemeindepsychiatrischen Verbundes Hochsauerlandkreis wird gefördert vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Dafür wurde im Sachgebiet Gesundheits- und Versorgungskoordination eine Koordinierungsstelle für den Aufbau und die Implementierung des Gemeindepsychiatrischen Verbundes im Hochsauerlandkreis eingerichtet.

Ziel ist es, die relevanten Akteure der gemeindepsychiatrischen Versorgung zusammenzubringen und durch eine Vernetzung der verschiedenen Akteure die Hilfen für schwer psychisch erkrankte Menschen mit komplexen Hilfebedarfen im Hochsauerlandkreis zu verbessern.

Neben dem GPV ist das Sachgebiet Gesundheits- und Versorgungskoordination des Gesundheitsamtes auch im Bündnis gegen Depression sowie im Demenznetzwerk Hochsauerlandkreis und in anderen Netzwerken und Themenbereichen der psychischen Gesundheit aktiv.

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