
In Sundern ist bei einer toten Wildgans die Geflügelpest nachgewiesen worden. Das Friedrich-Löffler-Institut hat den Verdacht jetzt bestätigt.
Die Gans lag auf einem Privatgrundstück in der Kernstadt. Die Stadt Sundern brachte das Tier nach Rücksprache mit dem Kreisveterinäramt am 22. Dezember ins Chemische und Veterinäruntersuchungsamt nach Arnsberg. Dort fiel der erste Test positiv aus. Proben gingen zur Bestätigung ans nationale Referenzlabor.
Es ist der dritte Fall von Geflügelpest bei einem Wildvogel im Hochsauerlandkreis. Zuvor waren im November ein Kranich und ein Bussard betroffen. Da es sich um einen Wildvogel handelt, gibt es aktuell keine Zonen, in denen Nutztiere in ihren Ställen bleiben müssen. Laut Hochsauerlandkreis ist das auch nicht vorgesehen. Das Kreisveterinäramt rät Geflügelhaltern, vorsichtig zu sein und ihre Tiere im Stall zu lassen.
Wer tote Wildvögel findet, soll das Veterinäramt informieren. So lässt sich das Risiko für weitere Ausbreitung besser einschätzen.