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Diabetes Messgerät
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Diabetes Messgerät
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Sauerland: Diabetes ist weit verbreitet

Im Hochsauerlandkreis gibt es rund 25.900 Betroffene. Heute gibt es eine Infoveranstaltung in Arnsberg.

Veröffentlicht: Freitag, 14.11.2025 09:32

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Heute ist Welt-Diabetestag - ins Leben gerufen, um den Kampf gegen Diabetes weltweit zu koordinieren. Die Erkrankung bleibt oft lange unerkannt und kann gefährliche Begleit- und Folgeerkrankungen nach sich ziehen, so die Krankenkasse AOK.

Diabetes mellitus Typ 2 entwickelt sich langsam, seine Symptome sind eher unspezifisch und können auch andere Ursachen haben. Oft wird Diabetes Typ 2 erst bei Routineuntersuchungen festgestellt. Im Hochsauerlandkreis leben laut AOK rund 25.900 Betroffene.

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Vortrag in Arnsberg

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Anlässlich des Welt-Diabetes-Tages gibt es heute eine Infoveranstaltung in Arnsberg. NRW-weit haben mehr als 10% der Erwachsenen Diabetes Typ 2. Der Lions-Club Arnsberg-Sundern will heute auf wirksame Möglichkeiten zur Vermeidung des Diabetes Typ2 hinweisen. Außerdem werden ganz neue Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt, die im fortgeschrittenen Stadium des Diabetes helfen, Amputationen zu verhindern. 

Der Lions-Club Arnsberg-Sundern möchte damit zur Bekämpfung der chronischen Krankheit und ihrer Folgen beitragen, heißt es.

Die Zahl der Diabetes Typ 2 Erkrankungen nimmt bis heute stetig zu. Viele Menschen gehören zur Risikogruppe.

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Langzeitfolgen

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Zu den Langzeitfolgen zählen die Diabetische Neuropathie (Verlust des Schmerzempfinden, wodurch Wunden oft unbemerkt bleiben) und allgemeine Durchblutungsstörungen (Gehirn, Herz, Augen) insbesondere an den Füßen mit Ausbildung von Geschwüren und Infektionen, die sich sehr schnell ausbreiten und zu Amputationen führen können, heißt es. 

Der Ausbruch der Erkrankung könne in 80-90% aller Typ-2-Diabetes-Fälle verhindert oder verzögert werden. Auch ein verzögertes Auftreten des Diabetes sei von großem Vorteil, da das Risiko, ernsthafte Komplikationen zu entwickeln, mit der Dauer der Krankheit stark ansteigt.

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Vorbeugung

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Was zur Vorbeugung getan werden kann, wird heute in einem Vortrag erklärt. Eine der schlimmen Folgen ist die Ausbildung eines sogenannten diabetischen Fuß-Syndroms, welches bei schweren Fällen in ca. 15-25% zu einer Amputation führt. Die Sterblichkeit innerhalb von 5 Jahren nach einer Amputation beträgt bis zu 50 %. Um Amputationen möglichst zu verhindern gibt es neue Behandlungsmöglichkeiten des diabetischen Fußsyndroms, die in Arnsberg vorgestellt werden.

Freitag, 14. November 2025  18:00 Uhr

Blaues Haus, Alter Markt 30 in Arnsberg

Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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