Sauerländer Waldbauern sehen schwarz

Obwohl das Land NRW gestern Millionen-Finanzhilfen für die Waldbauern angekündigt hat - die Waldbauern im Sauerland befürchten, dass diese Hilfen zu spät kommen.


Borkenkäfer in Rinde zu sehen.
© Radio Sauerland

Die Schäden durch Dürre und Borkenkäfer seinen mittlerweile zu verheerend. Den Kampf gegen den Borkenkäfer habe man verloren, so Nikolaus Bauerdick. Er ist Chef des Waldbauernverbandes im HSK und findet, dass die Hilfen zu spät kommen. Er und seine Kollegen versuchen aktuell zu retten, was zu retten ist. Die Stämme werden aus dem Wald gezogen und bleiben dann dort liegen, weil die Sägewerke im HSK ausgelastet sind. Sollte es noch viele Monate so trocken weitergehen, dann hält Bauerdick es auch für fraglich, ob überhaupt klimaresistente Bäume neu angepflanzt werden können.

Die Landesregierung hat gestern Mio Euro zur Verfügung gestellt, um die Folgen der Schäden durch den Borkenkäfer zu bekämpfen und die zerstörten Wälder wieder aufzuforsten.




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