
Zum Abschluss des Sportjahres würdigt das Land gemeinsam mit dem Landessportbund NRW herausragende Persönlichkeiten des Spitzensports in NRW mit dem felix award. Zu den Nominierten zählen auch Sportlerinnen und Sportler aus dem HSK. Laura Nolte (BSC Winterberg) ist in der Kategorie „Sportlerin des Jahres“ und gemeinsam mit Deborah Levi in der Kategorie „Mannschaft des Jahres“ nominiert. Jacqueline Pfeifer (RSG Hochsauerland) kann sich in der Kategorie „Sportlerin des Jahres” ebenfalls Chancen ausrechnen. Für Axel Jungk (DSC Dresden/ BSP Winterberg) und Matthias Sommer (BSC Winterberg) kann in der Kategorie „Sportler des Jahres“ abgestimmt werden.
Die Siegerinnen und Sieger der jeweiligen Kategorie können auch wir Sauerländer online mitbestimmen. Das Online-Voting läuft bis 3. November 2026 unter www.felix-award.nrw .Die Teilnahme am Publikumsvoting ist kostenlos und offen für alle. Als besonderer Anreiz werden unter allen Abstimmenden 5 x 2 exklusive Tickets für die Gala-Veranstaltung verlost.
Die Sauerländer Nominierten im Überblick
Laura Nolte gehört zu den erfolgreichsten Bobpilotinnen der Welt. Die Athletin des BSC Winterberg hat im Monobob und Zweierbob bereits zahlreiche Erfolge bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften sowie im Weltcup gefeiert. Diese Klasse bestätigte Nolte auch im zurückliegenden Sportjahr. Auf Bronze im Monobob bei der Europameisterschaft in St. Moritz folgte ein Weltcupsieg im Zweierbob mit ihrer Anschieberin Deborah Levi. Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina setzte Nolte ihre Erfolgsserie fort. Nach Silber im Monobob gewann sie gemeinsam mit Levi Gold im Zweierbob.
Jacqueline Pfeifer hat ihrer erfolgreichen Skeleton-Laufbahn 2026 weitere Höhepunkte hinzugefügt. Die Athletin der RSG Hochsauerland hat Bronze bei der Europameisterschaft in St. Moritz gewonnen und sowohl im Einzel als auch im Mixed-Team den zweiten Platz in der Weltcup-Gesamtwertung belegt. Den krönenden Abschluss bildeten die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina: Pfeifer holte Bronze im Einzel und sicherte sich gemeinsam mit Christopher Grotheer eine weitere Bronzemedaille im erstmals ausgetragenen Mixed-Team-Wettbewerb. Mit diesen Erfolgen verabschiedete sich die Skeletonfahrerin, die rund um die Olympischen Spiele ihr Karriereende bekannt gab, von der internationalen Bühne.
Axel Jungk gehört seit Jahren zu den konstantesten deutschen Skeletonfahrern. Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina stand er wiederholt auf dem Podium. Im Einzel gewann Jungk erneut Silber und fügte im erstmals olympischen Mixed-Team-Wettbewerb eine zweite Silbermedaille hinzu. Der vom Olympiastützpunkt NRW/Westfalen betreute Athlet bewies damit seine Klasse sowohl im individuellen Rennen als auch im Team und zählt weiterhin zur internationalen Spitze seiner Sportart.
Matthias Sommer hat seine Schnelligkeit erfolgreich in den Bobsport übertragen. Denn ursprünglich hatte der Athlet in der Leichtathletik mit 100m- und 200m-Lauf gestartet. Mittlerweile startet der gebürtige Wittener als Anschieber für den BSC Winterberg. Gemeinsam mit Alexander Schüller und Felix Straub hat er den Viererbob von Francesco Friedrich zu Silber bei den olympischen Winterspielen in Cortina geschoben. Damit gehört Sommer zu den Athleten, die sich in unterschiedlichen Bobbesetzungen auf der größten Bühne des Wintersports erfolgreich behauptet haben.