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Sauerländer SPD nominiert heute Landtagskandidaten
© SPD Hochsauerlandkreis
SPD nominiert ihre Kandidaten für die Landtagswahl
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Sauerländer SPD nominiert heute Landtagskandidaten

Die Wahlkreiskonferenz der SPD im Hochsauerlankreis nominiert heute in Bestwig-Nuttlar ihre Kandidaten für die Landtagswahl 2027

Veröffentlicht: Freitag, 17.04.2026 22:00

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Die SPD im Sauerland bereitet sich auf die Landtagswahl 2027 vor: Heute Vormittag sollen in der Schützenhalle in Bestwig-Nuttlar offiziell die Kandidaten nominiert werden.

Für den Wahlkreis 124 ist Frank Neuhaus vorgeschlagen worden. Er wird vom Ortsverein Bruchhausen und dem Stadtverband Arnsberg unterstützt. Im Wahlkreis 125 tritt Hubertus Weber an. Er ist vom Ortsverein Brilon vorgeschlagen worden. Die Wahlkreiskonferenz muss die Vorschläge heute noch bestätigen. Beide Kandidaten waren bereits bei der letzten Landtagswahl im Rennen. Mit ihrer Erfahrung setzten sie nun auf einen erneuten Anlauf, so die SPD.

Die CDU im Hochsauerlandkreis nominiert ihre Kandidaten Ende Juni. Der langjährige CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Kaiser aus Arnsberg tritt bei der Wahl nicht mehr an. Sein Nachfolger soll Stefan Lange aus Sundern werden. Die Grünen im Hochsauerlandkreis haben Anne Amanda Balarajah aus Eslohe nominiert.

Die NRW-Landtagswahl läuft am 25. April 2027.

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Landespolitik aus Sicht der SPD

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Mit Blick auf die Landtagswahl 2027 geht die NRWSPD geschlossen in den Wettbewerb: Mit Jochen Ott hat sie bereits frühzeitig ihren Spitzenkandidaten benannt. Der Fraktionsvorsitzende im Landtag will Nordrhein-Westfalen zum familienfreundlichsten Bundesland machen und stellt insbesondere die Interessen berufstätiger Familien in den Mittelpunkt. Inhaltlich setzt die SPD dabei klare Schwerpunkte: bessere und verlässliche Kinderbetreuung, faire Bildungschancen unabhängig vom Wohnort oder Herkunft sowie eine gezielte Stärkung des ländlichen Raums. Gerade Familien sollen entlastet und unterstützt werden z.B. durch qualitativ hochwertige Kitas und ein gerechteres Bildungssystem. Gleichzeitig wächst die Kritik an der schwarz-grünen Landesregierung unter Ministerpräsident Hendrik Wüst. Insbesondere die geplante Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) steht massiv in der Kritik. Die SPD warnt vor Qualitätsverlusten durch größere Gruppen und weniger Fachpersonal in Randzeiten, was die Betreuung verschlechtern könnte. Auch politisch wirkt die Landesregierung zunehmend angeschlagen: Der Rücktritt der früheren Familienministerin Josefine Paul sowie anhaltende Proteste gegen die Kita Politik zeigen die wachsenden Probleme der Koalition. Vor diesem Hintergrund sieht sich die SPD als klare Alternative: Sie will Nordrhein Westfalen wieder stärker auf die Bedürfnisse der arbeitenden Menschen ausrichten und dafür sorgen, dass gute Lebensbedingungen nicht vom Wohnort abhängen.

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