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Sauerländer Seen: Besucher halten sich nicht an Regeln
© Ruhrverband
Unbekannte bauen Steg an der Sorpetalsperre
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Sauerländer Seen: Besucher halten sich nicht an Regeln

An den Seeufern liegt Müll. Am Sorpesee haben Unbekannte eine provisorische Steganlage mit leeren Kanistern von giftiger Natronlauge gebaut.

Veröffentlicht: Donnerstag, 25.06.2026 03:13

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Die Hitzewelle zieht viele Menschen an die Sauerländer Seen. Der Ruhrverband stellt fest, dass sich viele nicht an die Regeln halten. Ein besonders krasses Beispiel für rücksichtsloses Verhalten ist an der Sorpetalsperre entdeckt worden. Dort haben Unbekannte aus alten Brettern und Rohren eine provisorische Steganlage errichtet. Als Auftriebskörper haben sie Kanister verwendet, die Reste von hochgradig giftiger und extrem gewässergefährdender Natronbleichlauge enthielten. Der Ruhrverband hat das Bauwerk schnellstmöglich aus dem Wasser entfernt, hat Anzeige gegen unbekannt erstattet und bittet um Hinweise, wer den Steg errichtet haben könnte. Auf den Kosten für die Entsorgung des gefährlichen Mülls bleibe ansonsten wieder einmal die Allgemeinheit sitzen, so der Ruhrverband. Die Unbekannten haben Ordnungswidrigkeiten begangen(Errichtung einer Anlage am Gewässer ohne Genehmigung, Illegale Müllentsorgung). Auch haben sie sich strafbar gemacht.

An der Sorpetalsperre sind auch mehreren Bäume beschädigt worden. Auch in diesem Fall hat der Ruhrverband Anzeige erstattet.

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Jugendliche springen in den Möhnesee und gefährden ihr Leben

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Große Probleme gibt es wegen der Hitze außerdem mit den Unbelehrbaren, die trotz aller Warnungen in die Talsperren des Ruhrverbands springen. An der Möhnetalsperre ignorierten einige Jugendliche derart hartnäckig die Ansprachen von DLRG und Ordnungsamt, dass die Polizei zur Amtshilfe hinzugezogen werden musste. Vor diesem Hintergrund weist der Ruhrverband noch einmal darauf hin, dass Sprünge in Talsperren lebensgefährlicher Leichtsinn sind, weil sie wegen des schwankenden Wasserstands jeden Tag aufs Neue ein „unbekanntes Gewässer“ darstellen. Das bedeutet: Eine Stelle, die gestern noch tief genug war, kann es schon morgen nicht mehr sein.

Der Ruhrverband ist verantwortlicher Träger der umfassenden Wasserwirtschaft im gesamten Flussgebiet der Ruhr mit einem System von Talsperren zur Bewirtschaftung der Wassermengen und einem flächendeckenden Netzwerk von Abwasserbehandlungsanlagen zur Reinhaltung der Gewässer für 60 Kommunen.

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Ruhrverband appelliert an Verantwortungsbewusstsein von See-Besuchern

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Der Ruhrverband bittet Gäste an den Talsperren sich an die Regeln zu halten und appelliert:

  • Verhaltet euch verantwortungsbewusst und nehmt Rücksicht auf eure Mitmenschen.
  • Hinterlasst keinen Müll und verursacht keine Schäden.
  • Badet nur an den ausgewiesenen Badestellen.
  • Befolgt das Grillverbot auf den Uferflächen und das absolute Rauchverbot im Wald.


Verstöße gegen geltendes Recht bringt der Ruhrverband grundsätzlich zur Anzeige. Was rund um unsere Talsperren erlaubt und verboten ist, regeln die Freizeitordnung und die Gemeingebrauchsverordnung der Bezirksregierung Arnsberg: https://ruhrverband.de/services/sport-und freizeit-tipps/freizeitordnung.

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